Cooler PC an Haidmühler zu verschenken

pc

In unserem Büro wurde ein PC frei. Den haben wir zu einer coolen Maschine aufgepeppt und verschenken* ihn hier.

Der PC ist wohl zehn Jahre alt. Er sollte also mindestens noch ein oder zwei Jahre laufen. Die Kiste ist deshalb cool, weil:

  • Wir haben das derzeit neueste Betriebssystem draufgespielt: Linux Mint 18.1. Das ist schick, schnell und angenehm zu bedienen. Außerdem spioniert es Sie nicht aus, im Gegensatz zu gewissen anderen Produkten.
  • Alle Daten auf der Maschine sind verschlüsselt. Sollte ein Dieb den PC stehlen, sieht er nicht, was Sie darauf haben. Ihre Daten sind vor fremden Augen geschützt. (Und Ihr „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, wie wir Datenschützer sagen.) Das ist bei gewissen anderen Produkten nicht so, selbst, wenn man meint, man habe verschlüsselt.

Der erste (Haidmühler) der sich meldet, kann dieses pfiffige Gerät bekommen.

*“Verschenken“ ist hier ein dehnbarer Begriff. Genau genommen wollen wir 50 Euro für den PC. Nicht für uns. Das Geld werden wir dem Tierschutz spenden. Falls Sie den PC nehmen, tun Sie also auch noch etwas Gutes.

Tun Sie was Gutes – Überlassen Sie uns Ihren alten PC

alte pcs

Falls Sie einen oder mehrere PCs  haben, auf denen Windows nicht mehr läuft, werfen Sie diese nicht weg – es gibt eh‘ schon genug Elektronikmüll. Überlassen Sie die Geräte lieber dem Haibischl.

Wir reparieren alte PCs in unserer Computer-Werkstatt, spielen ein cooles Linux drauf  und verschenken die Geräte an Leute in unserer Gemeinde, die sich keinen PC leisten können. Das haben  wir schon oft gemacht, aber jetzt sind uns die PCs ausgegangen.
Wir können Geräte gebrauchen, die bis zu 10 Jahre alt sein können.
Auch Mäuse, Tastaturen, Bildschirme, Drucker, …

Hier ist das Kontaktformular.

Danke!

Haidmühler Computer-Bootcamp [update]

Computer Bootcamp

Diesen Samstag fand wieder ein Computer-Bootcamp statt. Diesmal ging es um Tabellenkalkulation. Am Ende des Abends waren die Teilnehmerinnen in der Lage, eine komplette, gut aussehende Tabelle samt Berechnungen selbst zu erstellen, und zwar mit LibreOffice, Excel und dem Produkt von Kingsoft (dessen Name mir entfallen ist).

Einigermaßen überrascht war ich, dass Martina einen Laptop mitbrachte, auf dem Linux Mint installliert ist. Ihr Neffe habe das getan, weil er Linux für besser hält als Microsoft Windows. Glückwunsch zu so einem kenntnisreichen Neffen, der voll im Trend liegt (wie man heute sagt). Vor 3 Wochen hatte die Computer-Fachzeitschrift c’t* nämlich beispielsweise einen Schwerpunkt mit dem gleichen Thema. Siehe Bilder. Das Heft kann man immer noch hier kaufen.
… und eben sehe ich, dass die Stadt Vicenza (Italien) überlegt, ihre Verwaltung auf Linux umzustellen.

* An Rande bemerkt: Ich habe ja schon einige Computer-Zeitschriften gesehen in meinem Leben, auch international, aber die alt-eingesessene c’t aus Hannover, für nur 4,50 Euro, dürfte weltweit unter den besten sein, wenn nicht die beste. Das Blatt ist nicht unbedingt für Laien geeignet, aber so mancher IT-Mensch wird ganz unruhig, wenn er nicht alle 2 Wochen dieses Heft lesen kann. Es ist einfach zu informativ.

[Ende update]


Gestern fand wieder ein „Haidmühler Computer-Bootcamp“ statt. Teilnehmer waren Martina, Margit, Elke, Ursula, die übliche Flasche Baileys Likör und ich.
Das war wieder eine recht heitere Angelegenheit (nicht nur wegen des Likörs).

Bislang haben wir u. a. diese Themen behandelt:

Woraus ein Computer besteht
Dazu haben wir einen PC aufgeschraubt und dessen „Eingeweide“ besprochen. Und sämtliche Anschlüsse der mitgebrachten Laptops („Wofür braucht man die HDMI-Buchse?“). Und die Tasten der Tastaturen betrachtet. „Haidmühler Computer-Bootcamp [update]“ weiterlesen

(Un-) Sicher im Internet unterwegs [update]

it sec

[Update vom 19.3.]

Die Sache mit den Erpressungs-Trojanern (siehen unten) weitet sich aus:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/locky-teslacrypt-cryptolocker-co-zahlen-sie-nicht-a-1082315.html

Wie gesagt, schützen Sie sich, indem Sie regelmäßig Sicherungen anlegen (oder von Windows Abschied nehmen).
Bei den Sicherungen müssen Sie aufpassen: Wenn der Trojaner aktiv wird, während Sie die Sicherungs-Festplatte angesteckt haben, wird diese ebenfalls verschlüsselt (das gilt wohl auch für Netzwerk-Laufwerke)!
Sie müssen also mit zwei Festplatten arbeiten, die Sie wechselweise benutzen und nach dem Sichern ausstöpseln.

Bei Aldi (wohl auch bei dem in Freyung) gibt es derzeit eine günstige 1TB-Festplatte für diesen Zweck.

[Update Ende]


 

4.3.2016:
Zwei aktuelle Probleme belästigen die Leute (unter anderem):

1) Über Amazon wird ein Trojaner für Android verteilt.
Details hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Android-Trojaner-auf-Amazon-de-3128011.html

2) Der Locky-Trojaner (das ist nicht der gleiche wie oben) ist recht gefährlich und schon seit einigen Wochen aktiv. Man schätzt, dass stündlich ca. 5000 Windows-PCs befallen werden (soviel ich weiss, in Deutschland). Der Trojaner verschlüsselt die Daten der Besitzer und verlangt ein Lösegeld, mit dem man ein Entschlüsselungs-Passwort bekommt (hoffentlich).

Was das bedeutet? Ihre Musik, Bilder, Filme, Briefe, überhaupt alle Dokumente und persönliche Dateien die auf dem PC waren, sind weg, hinüber, vernichtet, futsch (oder, wie man früher in gewissen Kreisen eleganter zu sagen wusste: „futschikato“).  Erst wenn man das Lösegeld gezahlt hat, bekommt man die Chance, die Daten wieder herzustellen. Lästig!

Selbst diverse Firmen wurden schon Opfer. Jetzt hat es auch eine Gemeinde erwischt:  „(Un-) Sicher im Internet unterwegs [update]“ weiterlesen