Bilder einer Urlaubswoche.. Teil 2 !

Schauen Sie wieder mal! Die gute Dame ist erneut da – aber diesmal übernachtet sie in Marchhäuser. Das tut ihrer Produktivität keinen Abbruch, eher ganz im Gegenteil…

Also hier einige ganz neue Bilder von Frau Kerstin Weschke, die übrigens auch schon letztes Jahr die so gerne geschauten Fotos geschossen hatte.

Das ist ein Blick auf unsere Heimat, Danke dafür, Kerstin!

Entschleunigung – Gan“s“ biologisch

Bild

Auf einer kleinen Gemeindestrasse in Frauenberg trifft man öfters auf diese muntere Gänseschar , die mutig die Strasse verteidigt und so schnell niemanden vorbeifahren läßt. (Zu Fuß habe ich mich noch nicht getraut.) Selbst wenn man meint , es eilig haben zu müssen, einen Moment der Ruhe und Besinnung tut gut. Die Natur und die Gänse auf sich wirken lassen, kurz abschalten und die Situation geniessen. Nur unter lautstarkem Protest machen die Gänse den Weg frei und die Mutigste beißt auch schon mal in einen Reifen, sieht dann aber die Sinnlosigkeit ihres Angriffs ein. Ich freue mich immer über diese Begegnung, ja, halte schon beunruhigt Ausschau, wenn sie mal nicht da sind. Geniessen wir es also, solange Fuchs und Kirchweih es zulassen . . . Ja wirklich, anhand der vielen Federn, die oft auf der Straße verteilt sind, ist zu vermuten, daß ein Fuchs auch begeistert ist von dem Federvieh – Natur pur eben.

Geheimtipp für Wanderer

Baumansichten

Es gibt hervorragende Möglichkeiten für Wanderungen in Haidmühle und Umgebung, man braucht dazu aber etwas Glück.

Man fragt z.B. einen alten Freund wie Franz Kies, ob er für eine kleine Wanderung durch bayerisch-tschechisches Gebiet als Führer  zur Verfügung steht. Falls man dieses Glück hat, und wir hatten es, empfiehlt es sich, einen gut gefüllten Brotzeitrucksack mitzunehmen. Franzens Rucksack ist nämlich sehr leicht und damit kärglich ausgestattet. Doch für die Begleitung und zahlreiche Informationen kann man sich dann mit einer leckeren Brotzeit revanchieren.
Denn man sieht sehr viel Interessantes und erfährt so manches aus der Historie und der Eigenart des Landstriches. Franz kennt jeden geheimen Pfad in seiner Umgebung und es ist sichergestellt, dass man einen erfüllten Wandertag erlebt.
Man sollte sich jedoch geistig und körperlich gut darauf vorbereiten, denn am Ende des Tages hat man etwa 25 km hinter sich gebracht und selbst für uns Wandergewohnte war es schön, wieder in Haidmühle einzutreffen.

Egbert & Antje

„Geheimtipp für Wanderer“ weiterlesen

Vom Eise befreit

Ende März wanderten wir auf der tschechischen Seite von Haidmühle nach Bischofsreut, parallel zur Grenze (für die Auswärtigen: des ehemaligen Eisernen Vorhangs). In dieser prächtigen Landschaft findet der aufmerksam Wandernde vieles von geografischem, geologischem, politischem, soziologischem, militärischem und botanischem Interesse (Tiere gab es an dem Tag nur wenige zu sehen).

Von kulturellem auch. Die nun munteren Bäche erinnern an die bekannten Zeilen, die hier wie der Faust auf’s Auge passen (ich bitte um Nachsicht, es ist schon spät): „Vom Eise befreit“ weiterlesen

Der Nationalpark Šumava

sumava

Der Nationalpark Bayerischer Wald und der Šumava bilden das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas, wobei der Šumava dreimal so groß ist wie der bayerische Nationalpark. Das „grüne Dach Europas“ hat eine lange gemeinsame Geschichte, immer wieder unterbrochen von den Irrungen und Wirrungen der Geschichte. Mittlerweile ist der gegenseitige Respekt, das gegenseitige Verständnis für den Naturschutz nicht nur gewachsen, sondern man zieht zum Wohle des Waldes und zur Bewahrung der Natur auch an einem gemeinsamen Strick. Und das ist gut so, denn beide Parks gehören zu den letzten Naturjuwelen, die es noch gibt.

Der Artenreichtum der Fauna ist in manchen Regionen des Bayerischen Waldes (auch der Bischofsreuter Waldhufen!) bemerkenswert, der Šumava ist besonders reich an Mooren und Filzen, samt Moorseen, schwimmenden Inseln und idealen Brutbedingungen für das Birkhuhn. Da der Šumava – anders als der Bayerische Nationalpark – bis weit ins 20. Jahrhundert relativ dicht besiedelt war, findet man heute noch „in der Wildnis“ Spuren von alten Gebäuden und Fundamenten, ganz besonders natürlich im Grenzgebiet. Übrigens macht dies den besonderen Reiz der Landschaft jenseits der Grenze aus – diese ganz eigene Mischung aus Waldnatur und alter Kulturlandschaft. Naturschätze hüben wie drüben. Ich fühle mich sehr privilegiert, wenigstens einen Teil meines Lebens in diesem grandiosen Teil Mitteleuropas leben zu dürfen, der so unendlich viel zu bieten hat.

Biber in Haidmühle angekommen

Biber Haidmühle

Der folgende Artikel war schon mal ganz kurz im Haibischl. Wegen eines schlimmen faktischen Fehlers ist das in die Hose gegangen und so musste er entfernt werden. Ich war sehr enttäuscht über meine eigene unzureichende Recherche. Aber hier kommt er wieder – als fiktiver Artikel! Dank gilt den guten Haibischl-Freunden, die den Ansporn dazu geliefert haben! Die Korrektur kommt dann am Schluss.

Hier der fiktive Teil: „Biber in Haidmühle angekommen“ weiterlesen

Reiten in Haidmühle

Pferd in Haidmühle.

Haidmühle ist eine … Insel der Glückseligen (könnte man fast sagen), mitten im Wald des Bayerischen Waldes gelegen. Durch unsere Wälder führen sehr viele Wanderwege, auf denen das Reiten erlaubt ist. Und Gedränge herrscht bei uns nie.

Wir grenzen direkt an den Tschechischen Nationalpark Šumava (gesprochen Schumava) an. Ausritte nach Tschechien sind möglich.


Reitparadies Haidmühle

Endlose Sand- und Kieswege, ausgedehnte Wälder, kleine Inseln der Besiedelung, Wiesen Weiden und (Gast)Wirtschaften. Das ist der Bayerische Wald bei Haidmühle. Für Reiter einfach traumhaft. Unser Reiturlaub mit eigenen Pferden begann beim Kies Franz in Haidmühle, der uns eine Wiese für unsere beiden Kabardiner-Pferde organisiert und uns beherbergt hat. Von dort aus unternahmen wir Halbtagesritte in die Umgebung von Haidmühle. Unser Highlight war dabei der Ritt auf den Dreisessel, der uns mit herrlichen Aussichten unterwegs und am Gipfel belohnte.
Ob eine Brotzeit aus den Packtaschen oder eine Rast im Dorf- oder Ausflugs-Gasthaus: Platz um Pferde anzubinden oder auf eine Weide zu stellen, läßt sich finden. Ausreichend Wasser für die Tiere
findet man in der Landschaft, doch auch die Einheimischen sind uns immer freundlich begegnet und haben auch unsere Pferde mit Wasser versorgt.
Wer nicht das Glück hat, eine Unterkunft bei Freunden zu nutzen, der kann auch in Pensionen und/oder Reiterhöfen im Gebiet unterkommen und zu günstigen Preisen seinen Vierbeiner einstellen oder auf einer Weide übernachten lassen. Für unterwegs, aber auch für´s Übernachten ist es günstig, wenn die Pferde das Anbinden mit Anbindestrick an einem langen Seil, das zwischen Bäumen gespannt wird, bereits kennen. Das lange Seil muß auch höhere Belastungen aushalten, Bergseile sind da gut geeignet.
Wer kein eigenes Pferd hat oder mitnehmen will kann natürlich auch die Reiterhöfe im Gebiet anfragen. Dort können sicherlich auch Tages- oder Mehrtagestouren arrangiert werden.

Egbert & Antje Pfeifer


Reiterlich relevante Infrastruktur:

In Haidmühle:

baerenfilz.de
Isländer.

Übernachten:
Hier ist das Gastgeberverzeichnis der Gemeinde.

 

In Bischofsreut:

matthiasl.de
Western-Reitstall

Übernachten:
zummatthiasl.de
Am Reitstall gelegen. Einfache, günstige Zimmer.

haidl-madl-ferienwohnen.de
1km von Matthiasl entfernt. Ruhig. Elegante Öko-Zimmer.

 

Topinambur

Topinambur Feld

Topinambur ist eine tolle Pflanze mit vielen Vorteilen, die sich auch in unserem rauen Klima gut anbauen lässt:

  • Sie hat eine stattliche, Topinambur Pflanzegeradlinige Statur, ähnlich der mit ihr verwandten  Sonnenblume, ist aber viel zäher.
  • Je nach Düngung wird sie bis zu 4m hoch – auch bei uns!
  • Einjährig, wächst im Frühjahr aber rasch hoch, kann also auch als Wind- und Sichtschutz genutzt werden.
  • Schöne gelbe Blüten ab September bis zum Winter, wenn also vieles andere schon verblüht ist.
  • Die Bodenfrüchte sind diabetikergeeignete Süßkartoffeln, die können auch roh gegessen werden. Schmecken in Suppen sehr gut, fast wie Kohlrabi. Die Knollen sind häufig, aber halt nur mittelgroß und etwas runzelig. Festkochend.
  • Keine Schädlinge an den Knollen, die üblen Nacktschnecken tun auch nichts am Aufwuchs.
  • sie ist total Topinambur Knolle Fruchtfrostsicher und die Knollen oder Reste davon können im Boden überwintern, treiben immer wieder aus.
  • Winterlagerung nur in Erde, ist aber nicht empfehlenswert. Besser frisch verarbeiten!
  • Das Grüngut ist massig vorhanden, es kann sehr gut an Haustiere verfüttert werden. Hasen fressen es mitsamt dem holzigen Stiel, ist gesund und überfüttert die Tiere nicht. Auch Schafe, Pferde mögens..
  • Deckung für Vögel, Wild. Feldhasen graben im Winter gerne die Knollen aus und suchen Deckung unter den Stengeln, wenn sie noch da sind.
  • Wuchern kann sie bei uns nur, wenn man es aktiv fördert: ich überfräse den Acker im Frühjahr, dann treiben aus den zerhackten Knollen viele neue Pflanzen. Weitere Ausbreitung als Ackerrand gibt’s nicht (Kleine Wurzelballen, aber keine Stränge wie bei Brennesseln!)
  • Wegen des geringen Pflegeaufwands ist das neben den Himbeeren unsere am wirtschaftlichsten nutzbare Gartenpflanze.
  • Ernte: einfach den Stamm rausziehen, die Knollen sind unten am Wurzelteller und gehen so leicht mit aus der Erde!
  • Rezepte finden Sie u.a. hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/“topinambur/Rezepte.html

Abgabe von Früchten oder Setzlingen gerne, wer was braucht, der melde sich !

Siehe auch hier.