Riesiger Erfolg mit der Bücherstubn

Das Eldorado ist immer göffnet!

Nach fast zwei Monaten Betrieb der Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado gilt als Fazit: kühnste Hoffnungen, geschweige denn Erwartungen haushoch übertroffen!

Weit über 100 Besucher nicht nur aus der Gegend um Haidmühle sondern auch aus Hohenau, Grainet, Jandelsbrunn, Grafenau bzw. Touristen/Gäste auch von weiter her kamen zu Besichtigung und Ausleihe. Ein Rucksackwanderer aus Tschechien nutzte die Gelegenheit um gleich darin zu übernachten!

Viele dieser Besucher waren echte Lese-Ratten, was in unserem digitalen Zeitalter schon eher die Ausnahme ist. Und – ein zusätzlicher Gast kommt mindestens täglich, meist in der Nacht, zu Besuch, die so genannte Lese-Maus. Ihr geht es aber anscheinend weniger um den Inhalt als vielmehr um manche Einbände vor allen Dingen älterer Bücher oder auch um das eine oder andere Plüschtier. Trotz vielfältiger Versuche ist es bisher nicht gelungen diese lesehungrigen Wesen auszusperren! Also nicht Erschrecken sollte mal eine Maus mit Lesebrille vorbeihuschen!

Wir sollten Cem Özdemir verhaften!

OK, es wird nicht so einfach. Aber es könnnte funktionieren, wenn mein Plan aufgeht!  Den aktuellen Entwicklungen zur Folge und dem Bayerwald-Tourismus zuliebe..  Sein Name war mir immer schon verdächtig – jetzt bin ich sicher!

Das ist ein Deutsch-Türk, der noch nie im Bayerwald Urlaub gemacht hat. Das geht so gar nicht! In Spanien ham`s grad einen so ähnlichen verhaftet – und (zum Glück) wieder freigelassen – wohl um den Tourismus zu steigern, im Auftrag vom Türken-Messias Erdogan. Wir machen das besser… „Wir sollten Cem Özdemir verhaften!“ weiterlesen

Gute alte Zeit

Natürlich war früher nicht alles besser , das scheint nur in der Erinnerung so. Wir neigen dazu, alles zu glorifizieren, was „früher“ war, aber kaum etwas davon stimmt, schaut man genauer hin. Was allerdings nach meinem Empfinden früher tatsächlich schöner, ja besser war, war Weihnachten. In den 50er und 60er Jahren waren die Mittel (immer noch) knapp. Adventskalender gab es nur in der Simpelausführung auf Papier mit ein wenig Glitzer drauf, wo sich hinter jedem Türchen ein Bild zeigte, die Luxusvariante war die mit Schokolade. Anders als heute, wo die aufwändigen Adventskalender 24 Geschenke haben, die jedes für sich schon ein tolles Weihnachtsgeschenk für uns Kinder von damals gewesen wäre. Weihnachten fiel in der Regel bescheiden aus. Man war schon glücklich, wenn man ein paar Holzbauklötze, Cowboy- und Pferdchenfiguren, ein Spielzeugauto, einen Pelikan-Füllfederhalter, eine Kinderpost oder (das höchste der Gefühle) eine Barbie bekam. Was konnten wir uns darüber freuen! Geschenke waren ja so selten. Schauen Sie sich heute ein durchschnittliches Kinderzimmer an. Es schaut aus wie in einem Spielwarenladen, eigener Fernseher, Smartphone und Spielekonsole inklusive.

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Welcher Winter???

Gestern in München gewesen. Es hatte die ganze Nacht über geschneit, zehn Zentimeter Neuschnee überraschte uns alle am Morgen – aber kein wirklicher Grund zur Sorge, ja Aufregung. Immerhin befinden wir uns meteorologisch im tiefsten Winter.

Gestern also … Chaos auf den Autobahnen rings um München, noch mehr Verspätungen bei den S-Bahnen, Züge kamen nicht „durch“ usw. usf. Ganz zu schweigen von den vielen griesgrämigen Kollegen und Menschen, die den Winter sooo satt haben und die Sonne sooo herbei sehnen.  „Welcher Winter???“ weiterlesen

Biber in Haidmühle angekommen

Der folgende Artikel war schon mal ganz kurz im Haibischl. Wegen eines schlimmen faktischen Fehlers ist das in die Hose gegangen und so musste er entfernt werden. Ich war sehr enttäuscht über meine eigene unzureichende Recherche. Aber hier kommt er wieder – als fiktiver Artikel! Dank gilt den guten Haibischl-Freunden, die den Ansporn dazu geliefert haben! Die Korrektur kommt dann am Schluss.

Hier der fiktive Teil: „Biber in Haidmühle angekommen“ weiterlesen

Vergesslichkeit oder halt: dumm gelaufen

Obacht, die folgende Geschichte ist abgeschrieben aus dem Buch „Heiteres aus einem Landarztleben“ von H. Schiefer. Aber sie beschreibt recht lustig ein saudummes, aber auch schmerzhaftes Erlebnis, wie es jedem schon mal passiert sein kann:

„Ein Arbeiter mittleren Alters kam humpelnd zu mir. Der eine Fuß war eingewickelt und steckte in einem übergroßen Pantoffel. Vorsichtig entfernte er selbst seinen Verband und zeigte auf seine dick geschwollene und blau verfärbte große Zehe. Auf meine Frage, was denn da passiert sei, erklärte er mir sein Missgeschick während der vergangenen Nacht:

„Gell, Dokta, da schaugst! Daß so ebbs gibt! Im Bett brich i mir mein Zehan. Woaßt, des untane Brettl vo meina Bettstatt hot a groß Astloch und do spui i mi mit mein Zehan oiwei. Gestan aba bin i z’schnei eingschlafa und wia i mi bei der Nacht umdraht hob, hats scho kracht a.“

Seine Diagnose war goldrichtig. Der gebrochene Zeh erforderte einen Gipsverband für drei Wochen.“

Uns geht’s heute oft auch um materielle Schäden, die halt passieren, oft aus eigenem Verschulden. Schön ist, wenn man trotzdem drüber lachen kann (irgendwann mal).

Das Büchlein habe ich aus unserer Bücherei gerettet.  Sie wird jetzt leider aufgelöst. Das ist mehr als schade, aber auch ich hab sie vorher nie besucht. Nur diese Woche zwingt mich ein „Heimatschuss“ ähnlich dem oberen Vorfall, die Couch zu hüten.

Stundenlang Computern, Fernsehschauen und halt Lesen. Aber das Lesen macht jetzt den besten Zeitvertreib, merke ich.

 

Wie im wilden Westen

Heute, kurz vor Sonnenaufgang, rannte plötzlich ein großes schwarzes Tier über unsere Wiese. Erst dachte ich an einen Hirschen, aber nein, ein Pferd! Ihm folgen weitere, so dass wir eine Herde von rund 10 Tieren auf unserem Rasen hatten. Ich fand, das war ein geradezu majestätischer Anblick. Die Tiere liefen mal nach da, mal nach dort, standen einige Zeit dicht zusammengedrängt zusammen, und verließen uns dann.

Das fanden nicht alle Grundstückbesitzer gut. Der Eigentümer, dem die Pferde weggelaufen waren, hat Beschwerden bekommen.