Heinz Theuerjahr – ein genialer Künstler im Bayerwald

Theuerjahr's Kunst Skulpturgarten

„Einen Gegenstand nach seinem Wesen, nach der Natur, nach meiner Art und nach dem unveränderlichen Gesetz der Kunst gestalten. Die knappste Aussage ist die beste.“

Dieses Zitat vom Ausnahmekünstler Heinz Theuerjahr fasst das Wesentliche seines künstlerischen Schaffens auf die treffendste Art zusammen.

Wenn sein Sohn mit Begeisterung in der Stimme die vielfältigen Arbeiten seines Vaters in der Galerie vorstellt, wenn ich die Mitbringsel/Fundstücke aus Afrika bewundere, wenn über die außergewöhnlichen Fremdsprachenfähigkeiten berichtet wird, wenn mir die „kompakten“ Wohnverhältnisse mit dem alles in einem Wohnzimmer, Küche, Bad und die abgegriffene Gitarre vorgestellt werden…, entsteht vor meinem geistigen Auge allmählich ein Bild dieses so vielseitig begabten, extrem produktiven, außergewöhnlichen Menschen. „Heinz Theuerjahr – ein genialer Künstler im Bayerwald“ weiterlesen

Die Uhrenmanufaktur

Uhren auf der Dreiländermesse Passau

Von Herbert Eisner

Mein Hobby war es immer schon Natursteine wie Findlinge oder Kieselsteine zu sammeln, zu schleifen und zu polieren. Mit Naturstein oder Holz zu arbeiten ist einfach meine große Leidenschaft.

Deshalb hatte ich ja ursprünglich auch meine Ausbildung als Schreiner absolviert und später den Meister in Fliesen-und Plattenverlegung gemacht. Seit 1995 bin ich in Haidmühle als „Fliesen Eisner” selbständig.

Eines Tages kam ich dann auf die Idee eine Wanduhr aus Naturstein und Marmor zu basteln.

Herbert Eisner zeigt seine Kreationen
Herbert Eisner zeigt seine Kreationen

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Barbara Clear – eine Ausnahmekünstlerin

Barabara Clear beim Livepaining

Das bereits 5. Pfingstfest vom 19. – 21. Mai 2018 bei Barbara Clear in Hutthurm -also in unserer Region- war wieder mal ein faszinierendes Erlebnis!

Barbara Clear war immer schon ein musikalisches Ausnahmetalent und seitdem sie auch noch die Malerei für sich entdeckt hat und beides in ihren Auftritten verbindet hat sie ihr Alleinstellungsmerkmal gefunden.

Es gehört schon einiges dazu abseits vom Mainstream, d.h. ohne Plattenvertrag, ohne Funk- und Fernseh-Auftritte, nur durch Mundpropaganda so weit zu kommen die Olympiahalle in München mit 8000 begeisterten Fans zu füllen. Und es gehört eine ganze Menge Mut und Selbstbewusstsein dazu, Konzerte grundsätzlich ohne Eintrittsgeld zu geben und nur auf freiwillige Beiträge der Besucher zu zählen. „Barbara Clear – eine Ausnahmekünstlerin“ weiterlesen

Theater: Einige Nachrichten an das All

Einige Nachrichten an das All

„… es ist das größenwahnsinnigste, klügste, unfasslichste und unverschämteste Stück der Gegenwartsdramatik…“ (Frankfurter Rundschau)

Hätten Sie eine Nachricht, die Sie gerne an das All verschicken würden? Per SMS, via WhatsApp, oder als Mail vielleicht? Was ist das für eine Nachricht, die es wert ist als Essenz des menschlichen Daseins auf der Erde zu gelten, während diese vor sich hin durch das Weltall eiert? Was ist der Sinn des Lebens? Was kommt nach dem Tod? Wie bekämpft man das Gefühl von innerer Leere? Lohnt es sich zu kämpfen, sich aufzubegehren, für die eigenen Wünsche und Interessen? Was gibt uns eine Berechtigung hier zu sein? Passiert alles zufällig? Was ist vergänglich, was überdauert uns, unsere verrückte Zeit und vielleicht auch die Zukunft? Was ist wirklich, was wichtig und was ist Weltraumschrott? „Theater: Einige Nachrichten an das All“ weiterlesen

Musikalischer Genuss im „Haidhäusl“

Das Wetter passte zum Motto des Liederabends: Es „wachelte“ und kalt war’s … Schuberts „Winterreise“ hatte also den idealen winterlichen Rahmen. Das „Haidhäusl“ in Haidmühle ist schon ein ganz besonderer Ort mit eigenem Charakter und eigener „Seele“ (und Ja, die können Gebäude durchaus haben). Von Ferne wirkt das 200 Jahre alte Anwesen gemütlich, trutzig, bodenständig. Von der Nähe beeindruckt die harmonische Architektur und die alten Strukturen wie Bauernstube, Backofen, Krautstein, Scheune und Stall. Das Haus wurde umgestaltet und fungiert heute als Zentrum für Musikbegeisterte. Weitere Informationen zu Haus, Programm, Chor- Gesangs- und Schulungsaktivitäten, Gruppenorganisation etc. unter www.haidhäusl.de

Am Wochenende fand ein Liederabend statt, Schuberts Winterreise op. 89.
„Musikalischer Genuss im „Haidhäusl““ weiterlesen

Die Bären sind los!

In den letzten Jahren wurden immer häufiger v.a. im Winter um die Weihnachtszeit Bär(ch)en in der Gegend gesichtet!

Wie es dazu kam erzählt die Bären-Mutter am besten selbst:

1996 schenkte mir meine Schwester ein Buch mit einer Schnitt-Anleitung für einen Teddybären namens Herbert. Pünktlich zu Weihnachten am 24. Dezember wurde er von mir fertiggestellt. Die Erstgeburt sozusagen. Seit dieser Zeit haben auch alle Teddys einen Namen und eine Geburtsurkunde.

Mittlerweile habe ich viele Bären selber geschaffen. Unterstützt von meiner Schwester als Hobbyfotografin wurde 2002 der erste Kalender kreiert und seither ist jedes Jahr ein weiterer hinzugekommen. „Die Bären sind los!“ weiterlesen

Vom befreiten Kind zur lebensfrohen Tänzerin

Traditioneller indischer Tanz

Auch wenn diese Schlagzeile etwas plakativ wirkt so trifft sie doch den Kern der Sache!

Da gibt es Mädchen in Indien die entführt, verschleppt, verkauft und zu Zwangsarbeit oder Schlimmerem gezwungen werden. Und dann gibt es diese Organisation STOP (Stop Traficking and Oppression of Children and Women), die versucht diese Mädchen zu befreien. Mehr als 1500mal ist das schon gelungen. Diese Mädchen werden dann in die Schule geschickt bzw. werden sie in den verschiedensten Berufen ausgebildet. Ein Musterbeispiel dafür ist die Tanztruppe mit selbstbewußten jungen Frauen die am 22. Oktober im Zuge des 13. Multikulturellen Treffens – MKT – in Haidmühle aufgetreten ist. Organisiert wird diese erstmalige Deutschland-Tournee von der KinderKulturkarawane, gefördert von BMZ, UNICEF und Brot für die Welt. „Vom befreiten Kind zur lebensfrohen Tänzerin“ weiterlesen

Wiedereröffnung: Kaufhaus der Werte KdW

Der Geheimtipp (nur noch kurze Zeit):

Jasmin Jurkeit, Sibylle Kobus und Simone Simon laden Sie in ihre begehbare Skulptur ein: Im Kaufhaus der Werte soll hinter der Fassade alltäglichster Handlungen gar nicht alltägliches hinterfragt werden. Es stehen unsere Werte zur Diskussion. Kann man Glück kaufen und wenn ja, will ich es dann am Stück oder in Scheiben? Wenn alles im Überfluss vorhanden wäre, gibt es dann trotzdem noch unterschiedlich wichtige Werte? Kommen Sie und kaufen Sie, Sie sind eingeladen durch die Verkaufsregale zu schlendern und die Werte zu erstehen, die Ihnen wirklich wichtig sind! Macht Sie diese Sonderedition Freiheit einfach mal neugierig? Die Gleichheit kommt vielleicht in Dosen und womöglich gibt es Nachhaltigkeit nur noch aus der Tiefkühltheke. Was ist wenn die Moral ausverkauft ist und welche Werte sind als günstige Restposten zu erstehen?

KDW-Öffnungszeiten
KDW-Öffnungszeiten

Diese geniale interaktive Ausstellung ist für alle offen: Kommen Sie und schöpfen Sie Werte aus dem vollen Sortiment!

Einstein-Kultur, Einsteinstr. 42, 81675 München U4/5 Max Weber Platz, Tram 15,16,19, 25 Bus

PARA-PARA – update

Nachlese: Eine schöne Veranstaltung bei prächtigem Wetter. HERVORRAGENDE Snacks gab es, sympathische Gäste, eine sehr gute Flötistin sorgte für die Musik, die stellvertretende Landrätin war auch da und der sympathische (Motion-) Künstler gab uns einen Einblick in sein Schaffen und Denken und wie es ist, als „Artist in Residence“ bei Anton Kirchmair zu leben („inspirierend und produktiv“). Zum Schluß gab es den Ultrakurzfilm „PARA-PARA“, der ein technischer, optischer und akutischer Leckerbissen ist.

Das war, ohne groß zu übertreiben, „Hochkultur in Haidmühle“.
Mehr davon!

Das wahrscheinlich unbekannteste Museum Münchens

Dies ist der Geheimtipp schlechthin: es gibt da das „Archäologische Institut“ zwischen Hauptbahnhof und dem Kunstareal mit den Pinakotheken. Und dieses Institut beherbergt auch das Museum für Abgüsse. Oder vielleicht ist es auch umgekehrt!? Vermutlich müssten Sie eine mehrmonatige Weltreise unternehmen, um all die Schätze zu sehen, die hier an einem Ort zusammengetragen sind. Der Louvre in Paris, das britische Museum in London, Griechenland und China wären wichtige Stationen auf dieser Reise.
Hier gibt es Repliken zu sehen von Helden und Göttern aus der Antike, von chinesischen Soldaten in voller farbenprächtige Montur, eine Reproduktion der Akropolis mit einem Kapitell voller popfarbigen Gestalten… Und speziell zur Zeit eine Schwerpunktausstellung als Gegensatz zu den bekannten wohlportionierten, schönen und kraftvollen, manchmal auch erotischen Körpern: Menschen mit Behinderung, alte Gesichter voller Falten, Menschen am Stock, Bettler… Eine bisher unbekannte Antike.
Der Eintritt ist kostenlos, und wenn Sie Glück haben können Sie sich auch mit dem Pförtner über die letzten archäologischen Entdeckungen des Hauses unterhalten wie ich das gelegentlich mache.
http://www.abgussmuseum.de/
Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München
Katharina-von-Bora-Straße 10, München
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10 – 20 Uhr, Sa/So/Feiertag geschlossen
Eintritt frei

Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann

Nach einer zügigen Werkeinführung (Kindlers Literaturlexikon wird uns sicher helfen) werde ich am 3. Juli abends die gleißendsten Stellen aus Hemscheids Magnum Opus „Die Vollitioten“, geschrieben Anfang der 70er Jahre, vortragen. Danach folgen, weil sich Hemscheidt ganz offensichtlich von Mann’s Werk inspirieren ließ, einige ebenso aufpeitschende Stellen aus dem herrlichen „Felix Krull“.   „Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann“ weiterlesen

Schnee!

„Das war kein Schneien wie sonst, kein Flockenwerfen, nicht eine einzige Flocke war zu sehen, sondern wie wenn Mehl von dem Himmel geleert würde, strömte ein weißer Fall nieder, er strömte aber auch wieder gerade empor, er strömte von links gegen rechts, von rechts gegen links, von allen Seiten gegen alle Seiten, und dieses Flimmern und Flirren und Wirbeln dauerte fort und fort und fort, wie Stunde an Stunde verrann.“  „Schnee!“ weiterlesen