Vom befreiten Kind zur lebensfrohen Tänzerin

Traditioneller indischer Tanz

Auch wenn diese Schlagzeile etwas plakativ wirkt so trifft sie doch den Kern der Sache!

Da gibt es Mädchen in Indien die entführt, verschleppt, verkauft und zu Zwangsarbeit oder Schlimmerem gezwungen werden. Und dann gibt es diese Organisation STOP (Stop Traficking and Oppression of Children and Women), die versucht diese Mädchen zu befreien. Mehr als 1500mal ist das schon gelungen. Diese Mädchen werden dann in die Schule geschickt bzw. werden sie in den verschiedensten Berufen ausgebildet. Ein Musterbeispiel dafür ist die Tanztruppe mit selbstbewußten jungen Frauen die am 22. Oktober im Zuge des 13. Multikulturellen Treffens – MKT – in Haidmühle aufgetreten ist. Organisiert wird diese erstmalige Deutschland-Tournee von der KinderKulturkarawane, gefördert von BMZ, UNICEF und Brot für die Welt. „Vom befreiten Kind zur lebensfrohen Tänzerin“ weiterlesen

Wiedereröffnung: Kaufhaus der Werte KdW

Kaufhaus der Werte

Der Geheimtipp (nur noch kurze Zeit):

Jasmin Jurkeit, Sibylle Kobus und Simone Simon laden Sie in ihre begehbare Skulptur ein: Im Kaufhaus der Werte soll hinter der Fassade alltäglichster Handlungen gar nicht alltägliches hinterfragt werden. Es stehen unsere Werte zur Diskussion. Kann man Glück kaufen und wenn ja, will ich es dann am Stück oder in Scheiben? Wenn alles im Überfluss vorhanden wäre, gibt es dann trotzdem noch unterschiedlich wichtige Werte? Kommen Sie und kaufen Sie, Sie sind eingeladen durch die Verkaufsregale zu schlendern und die Werte zu erstehen, die Ihnen wirklich wichtig sind! Macht Sie diese Sonderedition Freiheit einfach mal neugierig? Die Gleichheit kommt vielleicht in Dosen und womöglich gibt es Nachhaltigkeit nur noch aus der Tiefkühltheke. Was ist wenn die Moral ausverkauft ist und welche Werte sind als günstige Restposten zu erstehen?

KDW-Öffnungszeiten
KDW-Öffnungszeiten

Diese geniale interaktive Ausstellung ist für alle offen: Kommen Sie und schöpfen Sie Werte aus dem vollen Sortiment!

Einstein-Kultur, Einsteinstr. 42, 81675 München U4/5 Max Weber Platz, Tram 15,16,19, 25 Bus

Nicht-Gesagtes und Gesagtes – Nachlese zur Tanzveranstaltung bei Toni Kirchmair

Ein ausgesprochen schöner Tag war der 22. Januar. Die Sonne strahlte von einem makellos blauen Himmel und ließ die prächtige Winterlandschaft glitzern und gleissen. Schön ging es auch drinnen im Haus weiter.
Vier Tänzerinnen – Simone, Susanne, Ulli und Christine – traten auf, um die rund 50 Gäste zu erfreuen und zu inspirieren. Laien, mit Herz und Leidenschaft. Sie haben ein „normales“ Leben neben dem Tanz, aber das Leben mit dem Tanz lässt die Gesichter leuchten, die Körper sprechen. Tanz aus Leidenschaft, Tanz aus Freude, Tanz aus Lebenslust. Ausdruck menschlicher Emotionen, Lebensenergie, Eleganz, körperlicher Vitalität und Sinnlichkeit.
Schön anzuschauen und sprechend abseits der Sprache.
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travers … das weisse Haus.

tk tarv

travers … das weisse Haus
Vernissage am 14. Januar 2017 um 19 Uhr
Lesung am 29. Januar 2017 um 16 Uhr
Ausstellung vom 14. bis 30.1.2017

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 10-19 Uhr, Montag bis Freitag, nach telefonischer Vereinbarung
Projektraum Aumühle
Aumühle 1
94330 Salching

Eine Veranstaltung von
Anton Kirchmair, Bildender Künstler

 

Nachwuchsförderung

kultura

Martin schrieb hier übers‘ Feuermachen und Franz kommentierte: „Wenn das mit der Verstädterung und Virtualisierung so weitergeht, muss wohl irgendwann einmal Zwangsurlaub in Haidmühle eingeführt werden, um solche Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben!“

In der Tat, das könnte man touristisch nutzen („Lernen, was Opa noch wusste“), so wie man etliche Konzepte entwickeln könnte, um den Tourismus bei uns anzukurbeln. So vieles ist ganz offensichtlich dazu geeignet in unserer Gemeinde.

Aber drehen wir die Sache einmal um, denn nicht nur naturnahe Themen sind für Kinder (und Erwachsene) relevant. „Nachwuchsförderung“ weiterlesen

PARA-PARA – update

para para Einladung

Nachlese: Eine schöne Veranstaltung bei prächtigem Wetter. HERVORRAGENDE Snacks gab es, sympathische Gäste, eine sehr gute Flötistin sorgte für die Musik, die stellvertretende Landrätin war auch da und der sympathische (Motion-) Künstler gab uns einen Einblick in sein Schaffen und Denken und wie es ist, als „Artist in Residence“ bei Anton Kirchmair zu leben („inspirierend und produktiv“). Zum Schluß gab es den Ultrakurzfilm „PARA-PARA“, der ein technischer, optischer und akutischer Leckerbissen ist.

Das war, ohne groß zu übertreiben, „Hochkultur in Haidmühle“.
Mehr davon!

Das wahrscheinlich unbekannteste Museum Münchens

Museum für Abdrucke, München

Dies ist der Geheimtipp schlechthin: es gibt da das „Archäologische Institut“ zwischen Hauptbahnhof und dem Kunstareal mit den Pinakotheken. Und dieses Institut beherbergt auch das Museum für Abgüsse. Oder vielleicht ist es auch umgekehrt!? Vermutlich müssten Sie eine mehrmonatige Weltreise unternehmen, um all die Schätze zu sehen, die hier an einem Ort zusammengetragen sind. Der Louvre in Paris, das britische Museum in London, Griechenland und China wären wichtige Stationen auf dieser Reise.
Hier gibt es Repliken zu sehen von Helden und Göttern aus der Antike, von chinesischen Soldaten in voller farbenprächtige Montur, eine Reproduktion der Akropolis mit einem Kapitell voller popfarbigen Gestalten… Und speziell zur Zeit eine Schwerpunktausstellung als Gegensatz zu den bekannten wohlportionierten, schönen und kraftvollen, manchmal auch erotischen Körpern: Menschen mit Behinderung, alte Gesichter voller Falten, Menschen am Stock, Bettler… Eine bisher unbekannte Antike.
Der Eintritt ist kostenlos, und wenn Sie Glück haben können Sie sich auch mit dem Pförtner über die letzten archäologischen Entdeckungen des Hauses unterhalten wie ich das gelegentlich mache.
http://www.abgussmuseum.de/
Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München
Katharina-von-Bora-Straße 10, München
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10 – 20 Uhr, Sa/So/Feiertag geschlossen
Eintritt frei

Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann

Bundesarchiv Bild  H Berlin Thomas Mann

Nach einer zügigen Werkeinführung (Kindlers Literaturlexikon wird uns sicher helfen) werde ich am 3. Juli abends die gleißendsten Stellen aus Hemscheids Magnum Opus „Die Vollitioten“, geschrieben Anfang der 70er Jahre, vortragen. Danach folgen, weil sich Hemscheidt ganz offensichtlich von Mann’s Werk inspirieren ließ, einige ebenso aufpeitschende Stellen aus dem herrlichen „Felix Krull“.   „Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann“ weiterlesen

Schnee!

winter

„Das war kein Schneien wie sonst, kein Flockenwerfen, nicht eine einzige Flocke war zu sehen, sondern wie wenn Mehl von dem Himmel geleert würde, strömte ein weißer Fall nieder, er strömte aber auch wieder gerade empor, er strömte von links gegen rechts, von rechts gegen links, von allen Seiten gegen alle Seiten, und dieses Flimmern und Flirren und Wirbeln dauerte fort und fort und fort, wie Stunde an Stunde verrann.“  „Schnee!“ weiterlesen