Das 2. MKT

Letzten Sonntag war es wieder soweit: das heiß ersehnte 2. Multikulturelle Treffen in Haidmühle mit dem Programmschwerpunkt „Secon’d Band“. Aus Rokycany, CZ waren Peter Hlávka, Karel Král, Dana Ŝeblová und Zdenĕk Ŝebl angereist um ein Konzert mit tschechischen und slowakischen Folksongs sowie eigenen Produktionen darzubieten. Mal tschechischer Blues, mal balladenartig und rockig, ganz gleich, nach jedem Stück gab es großen Applaus. Wer noch etwas davon hören möchte kann es hier tun: http://bandzone.cz/_88993.

In der Pause mit Gelegenheit zum persönlichen Gespräch wurden wie üblich die Tische mit syrischen und anderen Köstlichkeiten umlagert. Die arabischen Süßigkeiten waren wie auch letztes Mal von unserer Meisterköchin Nisreen herbeigezaubert worden (Nebenbei bemerkt: ihr VHS Kochkurs fand großen Anklang und war in kürzester Zeit ausgebucht!).

Insgesamt über 80 Teilnehmer gab es und diesmal war es noch ein ganzes Stück multikultureller, denn außer unseren tschechischen Interpreten und den Haibischlern kamen auch noch Besucher aus Alt-und Neureichenau, verstärkt durch eine Gruppe afrikanischer Asylbewerber.

Das dritte MKT in Haidmühle ist geplant für Sonntag, den 15. November diesmal bereits ab 14:00 Uhr. Höhepunkt wird dann ein Konzert der deutschen Rockgruppe „The Stringers“ sein.
Gehen Sie doch einfach mal hin, es lohnt sich!

Franz Kies

PARA-PARA – update

para para Einladung

Nachlese: Eine schöne Veranstaltung bei prächtigem Wetter. HERVORRAGENDE Snacks gab es, sympathische Gäste, eine sehr gute Flötistin sorgte für die Musik, die stellvertretende Landrätin war auch da und der sympathische (Motion-) Künstler gab uns einen Einblick in sein Schaffen und Denken und wie es ist, als „Artist in Residence“ bei Anton Kirchmair zu leben („inspirierend und produktiv“). Zum Schluß gab es den Ultrakurzfilm „PARA-PARA“, der ein technischer, optischer und akutischer Leckerbissen ist.

Das war, ohne groß zu übertreiben, „Hochkultur in Haidmühle“.
Mehr davon!

Toll war’s!

Haidmühler Helferkreis und einige der betreuten Flüchtlinge

So beschrieben einige Teilnehmer unser erstes multikulturelles Fest in Haidmühle, organisiert und bekocht vor allen Dingen von Familie Allaham. An die 70 Teilnehmer durchmischt mit Jung und Alt, syrischen und deutschen Mitbürgern, Tänzern und Nicht-Tänzern. Nach einem engagierten Grußwort unseres Gemeinderats Heinz Scheibenzuber kam es auch gleich zur ersten Überraschung. Eines der jüngeren syrischen Familien-Mitglieder, d.h. erst seit ca. drei Monaten in Deutschland, verlas eine selbst verfasste Dankesrede an Deutschland im Allgemeinen und die Haidmühler Bürger im Besonderen. Und das Ganze auf Deutsch! Das war schon ein berührender Augenblick!
Im Programm folgten dann noch weitere Höhepunkte: ein Lied der beiden Geschwister Allahham in arabischer Sprache (auch hier ging es irgendwie um Deutschland mit dem ständig im Refrain wiederholten „Almaniya“…) und dem Vortrag eines weiteren Gedichts durch deren Vater, ebenfalls in Arabisch mit anschließend etwas holpriger, nichtsdestoweniger einigermaßen sinngemäßen deutscher Übersetzung. Der syrische Kinderchor gab nach einigem guten Zureden mit viel Theatralik ebenfalls sein Bestes.
Arabischer Tanz, zuerst vorgetanzt und dann eingeladen schwang bald der (fast) ganze Saal mit viel Spaß die Beine und klatschte mit. Bei dermaßen viel orientalischem Tanz und Musik kam auch gleich der Vorschlag beim nächsten Treffen eine Bayrische Volkstanzgruppe einzuladen, und wenn es ein Klavier gäbe….
Aber dafür kam jetzt Toni Kirchmaier der auf seine unnachahmliche Art ein echt bayerisches Duett mit Suzan zum Besten gab.
Und die diversen sportlichen Einlagen an den Kletterstangen…, Kindergetöse …
Und zwischendurch das große Büffet mit süßen Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten. Ein gewisses chaotisches Element, das sich dann wieder in Wohlgefallen auflöste, half zusätzlich der Veranstaltung ein echt nahöstliches Flair zu verleihen. Inschallah & Hamdulillah!
Franz Kies

 

Info: Ein guter Tag in der Gemeinde

Ohne Bilder, ohne Namen: Heute war u.a.

– das Picknick-Treffen des Bund Naturschutz  in Haidmühle

– die Wiedereröffnung vom Märchenwald-Spielplatz in Bischofsreut

– ein Testspiel SG Altreichenau-Bischofsreut gegen starken Gegner

Muß sagen, mir hat alles insgesamt gut gefallen, hat sicher auch am aushaltenden Wetter gelegen.. und an den Aktiven aller oben genannten Disziplinen!

Der BN hat wie auch schon die letzten Jahre zu einem Picknick auf eigenen Flächen in der Nähe des Haidmühler Grenzübergangs geladen, mit Rundumversorgung, schöner Musik und kostenlosen Führungen durch einen absoluten Fachmann zu den Aktionen vor Ort . Es kamen unzählige (auch zufällige) Radfahrer vorbei,  wir haben Menschen aus sieben (!) Nationen gezählt, es war launig, stimmungsvoll und sehr informativ!

Im Bischofsreuter Märchenwald hat ja bekanntlich eine von den hiesigen Vereinen durchgeführte Erneuerungsaktion der Spielgeräte stattgefunden, die wurde heute gefeiert. Ebenso Vollversorgung, gute Musik und allesamt gute Laune, viele Kinder haben die Geräte lautstark genutzt und haben es den Erwachsenen damit kurzweilig gemacht.

Die Fußballer der SG Altreichenau-Bischofsreut haben letztmals getestet und in einem intensiven Vorbereitungsspiel gegen einen gleichwertigen Gegner ihre aussichtsreiche Form bestätigt, was will man mehr!

Heute war der ganze Langreuter Wald zugeparkt, habe ich so noch nicht gesehen! Auch waren die Parkflächen  am Haidmühler Grenzübergang intensiv genutzt.

Bei uns rührt sich also noch gut was, wenn die Umstände passen.

 

 

Dorfpflege in Hai-Bi-Frauenberg anschauen! Waldhufen

Bischofsreut Waldhufen

Bitte um Verständnis: Das Bild ist bewusst so unscharf, um Ärger mit dem Datenschutz zu vermeiden. Es ist aber erkennbar eine Luftaufnahme, und zwar von Bischofsreut im Bereich Volksfestplatz, St.-Wolfgang-Kapelle, Steinköpfl. Ausserdem handelt es sich um eine Planungsunterlage, mit der die Pflegemaßnahmen exakt lokalisiert und mit Anliegern, Behörden usw. abgestimmt werden. Hier wird der erste Teil der Projektführung Bischofsreuter Waldhufen stattfinden, und zwar am Freitag, 31.07. um 16:00 Uhr. An diesem Beispiel wird gezeigt, was dort seit gut 10 Jahren gemacht wurde, was heuer schon passierte und was weiter geplant ist. Kommen Sie und machen Sie sich selbst ein Bild vom Landschaftsbild! Gerne darf dabei diskutiert und hinterfragt werden, die ausführenden Waldhufen-Mitglieder und planende Fachleute sind vor Ort. Weiter geht’s dann nach Haidmühle und Frauenberg, weil auch dort seit Jahren Pflegemaßnahmen stattfinden, siehe beiliegende Einladung: 150626-Führung Juli2015 Anschließend Einkehr im Gasthaus Eder, wir benutzen es auch als Wirtshaus.

Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann

Bundesarchiv Bild  H Berlin Thomas Mann

Nach einer zügigen Werkeinführung (Kindlers Literaturlexikon wird uns sicher helfen) werde ich am 3. Juli abends die gleißendsten Stellen aus Hemscheids Magnum Opus „Die Vollitioten“, geschrieben Anfang der 70er Jahre, vortragen. Danach folgen, weil sich Hemscheidt ganz offensichtlich von Mann’s Werk inspirieren ließ, einige ebenso aufpeitschende Stellen aus dem herrlichen „Felix Krull“.   „Vergleichende Literaturlesung: Eckhard Hemscheid vs. Thomas Mann“ weiterlesen

Sonnwendfeuer zweifach?- heuer nur in Bischofsreut möglich..

Bischofsreut Sonnwend

Hallo, der Martl.

Obiges Bild habe ich heute erst gemacht, wollte noch ein paar Reste vom neulichen Sturm- und jetzt erneuten Blitzschaden (die arme Frau W. ist momentan wahrlich nicht vom Glück verfolgt..) zur Feuerstelle bringen, da sehe ich das:

Zwei Feuerstellen in nur ca. 30m Abstand !!? Ja supertoll.

Leider nicht ganz die Planung. Der linke Haufen passt, er soll das offizielle Sonnwendfeuer  für Freitag, den 19.06. ergeben –  aber der im Bild rechte Haufen ganz und gar nicht! Das ist wohl ein Rest der Entforstung vom Viehweidenberg, der sollte frühzeitig zu Hackschnitzeln verarbeitet werden, im Auftrag des neuen Eigentümers Bund Naturschutz, kurz BN.

Den rechten  bitte nicht anzünden, es  ist zu bedenken, dass das gesamte Gelände dem BN gehört, auch die eigentliche Feuerstelle ist nur wohlwollend geduldet.

Aber man sieht hier , dass auch im Naturschutz  nicht immer alles läuft wie gewünscht.. halt genau wie im privaten Leben.

Das Sonnendorf

vielleicht könnte auch Haidmühle mal diesen Titel tragen!? Momentan ist es noch das energieautarke Schönau wo am 16.5.2015 der Energietag Ostbayern stattfindet. Ich werde mir das anschauen. Wer mitfahren möchte sollte sich bei mir bis spätestens Freitag, den 15.5. 20:00 unter 08556-341 melden (sorry, etwas kurzfristig). PDF_Energietag_Ostbayern