Haidmühle – Erste Modellgemeinde am Grünen Band Europa!

Wir hamma den Pokal!

Der Bund Naturschutz hat Haidmühle als erste Gemeinde überhaupt mit der Ehrung „Modellgemeinde am Grünen Band Europa“ bedacht. Eine gute Wahl! Zugleich eine schöne Anerkennung  für  unser regionales Engagement und Werbung für den so wichtigen  Tourismus.

Erster Laudator bei der Verleihung  im prominent besetzten Bayerwaldstüberl war der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern und des BUND in Deutschland, Prof. Dr. Hubert Weiger.

In seiner Rede stellte er die weitsichtigen Weichenstellungen der politisch Verantwortlichen und die Anstrengungen der Bürger vor Ort heraus, die sich so positiv für den Natur- und Landschaftsschutz ausgewirkt haben, wie etwa die Landschaftsprojekte Bischofsreuter Waldhufen und das Kulturlandschaftsmuseum KULAMU.

Auch die Entstehung des 12500km langen Grünen Bands in Europa  an den politischen Ost-West-Grenzen wurde anschaulich erklärt. Dadurch erst entstand dieser unverbaute und schützenswerte Natur-Korridor, hier halt entlang der Grenze zur Tschechei.

Es folgten sechs (!) weitere Redner,

so unsere Bgmin Margot Fenzl (freundlich-sachlich), Landrat Sebastian Gruber (bürgernah-eloquent), Regierungsvertreter Stefan Radlmair (angenehm-spendabel), FNL-Chef Ernst Obermeier (herzlich-nachdenklich), Robert Rossa (positiv-impulsiv) und KULAMU-Vorstand Michael Sellner (koboldverzaubert-auflockernd #). Eingeschlafen ist trotzdem keiner, es war sogar sehr kurzweilig. Neben den vielen genannten Fakten hat Sem mit seinem Kobold-Dreigespräch amüsant zur Unterhaltung bei dem doch recht hochkarätig besetzten Zuhörerkreis beigetragen.

Keine Namen, aber neben unseren Alt-Bürgermeistern waren die Bayerischen Staatsforsten, die privaten und öffentlichen Naturschutzvertreter, unsere politische Elite und einige interessierte Bürger vertreten, ebenso überregionale Presse und der BR, sehr gutes Publikum. Nicht vergleichbar mit einem Volksfestumzug, es war viel mehr Qualität da. Das hat mich doch überrascht, und sollte uns auch ein wenig stolz machen auf diese Ehrung und unsere neue Modellgemeinde!

Und hintendran hat der Bund Naturschutz noch geladen zu einem guten Schmankerl-Buffet, wo es bei gelöster Stimmung noch einige konstruktive Unterredungen gab. Die Gemeinde hat mit den Langzeitprojekten Waldhufen und  Kulamu schon einige Türen geöffnet, und kann mit ihrer besonderen geographischen Lage weiter punkten,  das ist sicher. Man muss es nur zu nutzen wissen, sei es touristisch, landwirtschaftlich oder sonst wie.

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