Haidmühler Computer-Bootcamp [update]

Diesen Samstag fand wieder ein Computer-Bootcamp statt. Diesmal ging es um Tabellenkalkulation. Am Ende des Abends waren die Teilnehmerinnen in der Lage, eine komplette, gut aussehende Tabelle samt Berechnungen selbst zu erstellen, und zwar mit LibreOffice, Excel und dem Produkt von Kingsoft (dessen Name mir entfallen ist).

Einigermaßen überrascht war ich, dass Martina einen Laptop mitbrachte, auf dem Linux Mint installliert ist. Ihr Neffe habe das getan, weil er Linux für besser hält als Microsoft Windows. Glückwunsch zu so einem kenntnisreichen Neffen, der voll im Trend liegt (wie man heute sagt). Vor 3 Wochen hatte die Computer-Fachzeitschrift c’t* nämlich beispielsweise einen Schwerpunkt mit dem gleichen Thema. Siehe Bilder. Das Heft kann man immer noch hier kaufen.
… und eben sehe ich, dass die Stadt Vicenza (Italien) überlegt, ihre Verwaltung auf Linux umzustellen.

* An Rande bemerkt: Ich habe ja schon einige Computer-Zeitschriften gesehen in meinem Leben, auch international, aber die alt-eingesessene c’t aus Hannover, für nur 4,50 Euro, dürfte weltweit unter den besten sein, wenn nicht die beste. Das Blatt ist nicht unbedingt für Laien geeignet, aber so mancher IT-Mensch wird ganz unruhig, wenn er nicht alle 2 Wochen dieses Heft lesen kann. Es ist einfach zu informativ.

[Ende update]


Gestern fand wieder ein „Haidmühler Computer-Bootcamp“ statt. Teilnehmer waren Martina, Margit, Elke, Ursula, die übliche Flasche Baileys Likör und ich.
Das war wieder eine recht heitere Angelegenheit (nicht nur wegen des Likörs).

Bislang haben wir u. a. diese Themen behandelt:

Woraus ein Computer besteht
Dazu haben wir einen PC aufgeschraubt und dessen „Eingeweide“ besprochen. Und sämtliche Anschlüsse der mitgebrachten Laptops („Wofür braucht man die HDMI-Buchse?“). Und die Tasten der Tastaturen betrachtet.

Was Dateien sind

Dazu haben wir welche erzeugt („Was ist ein Byte?“) und besprochen, welche es gibt, wie groß diese üblicherweise sind (kB, TByte, Gb, MB…???) und warum dies nützliche Informationen sind.
Außerdem sprachen wir über die Bedeutung der Dateinamen, besonders der Extension (z. B. .png).
Wir haben auch behandelt, wie manche Angreifer sich eine besonders dumme Einstellung von Microsoft Windows zunutze machen, um Nutzern eine ausführbare Datei unterzujubeln, während diese z. B. meinen, auf ein Dokument zu klicken.
Und was es mit den .zip-Anhängen in manchen suspekten E-Mails auf sich hat.

Grundlagen der Bildbearbeitung
Dazu haben wir Bilder mit dem FastStone Image Viewer bearbeitet und verbessert.

Wie man schneller und bequemer Texte bearbeitet
Indem man Steuerungsbefehle über die Tastatur eingibt, anstatt die Maus zu benutzen, wie z. B. Strg+C.

Wir haben begonnen, einen Browser (in dem Fall Chrome) so einzustellen, dass dieser weniger leicht angegriffen werden kann und auch weniger Infos zu Google wandern.
Dazu sprachen wir auch über JavaScript und wofür das gut (oder schlecht) ist.

Die nächsten Themen sind „Tabellenkalkulation“ und „So funktioniert das Internet, und so bin ich sicher, wenn ich es benutze“.

Dieser Kurs läuft über vier Abende, jeder Teilnehmer zahlt dafür 50 Euro, also werden wir fünf Personen zusammen (schließlich bin ich gewissermaßen auch ein Teilnehmer) 250 Euro an die Tierschutzorganisation Hachiko Protect überweisen:
https://www.facebook.com/hachiko.protect
http://www.totungshunde.com/

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