Sägewerk: Nachfolger gesucht!

Wer kennt es bei uns nicht, das traditionsreiche Kufner-Sägewerk in Schwarzenthal? Unser Anwesen besteht was Holz betrifft zu mindestens 70 % aus Kufner Holz und das ist eine ganze Menge! Wagenladungsweise wurde das Holz innerhalb der letzten 30 Jahre herangeschafft zum Renovieren,  für Aus- und Neubau. Immer mit ausgezeichneter Qualität zu angemessenen Preisen.

Bereits 1865 hatte die damalige Staatsforstverwaltung die Genehmigung für eine Schneidsäge erteilt. 1881 erwarb der Holzfabrikant Alexander Kufner aus Buchwald in Böhmen das Sägewerk. Seitdem ist es im Familienbesitz der Kufners.

Mit dem Geschäftsführer Peter Kufner arbeiten zurzeit vier Beschäftigte im Säge- und Hobelwerk. Die Produktpalette besteht vor allem aus Hobel- und Schnittholz, Bauholz, Verlustpaletten und Holzleisten für Neubau und Ausbau. Sonderwünsche werden nach Möglichkeit natürlich auch immer wieder mal erfüllt. Lohnschnitt, Lohntrocknen, Lohnhobeln und Lieferung der Ware wird ebenfalls angeboten.  Die ganze Produktion von vorn bis hinten natürlich auf möglichst ökologische Art und Weise!

Peter Kufner möchte jetzt trotz seiner jugendlichen 66 Jahre das Sägewerk an einen Nachfolger übergeben. Es wäre ein wirklicher Herzenswunsch von ihm, wenn dieses traditionsreiche Haus im Bayerwald nicht nur erhalten, sondern auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll weitergeführt und weiterentwickelt werden könnte.

Und, auch für die ganze Region wäre es ein herber Verlust, nicht nur als Lieferant von Holzwaren, sondern auch als ein Stück Identität. So gehörte Holz in all seinen Ausprägungen neben der Glasherstellung immer schon zu den wesentlichen Merkmalen des Bayerischen Waldes.

Sägewerk Gabriel Kufner
Sägewerk Gabriel Kufner
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