„Ich seh‘ Dich!“

Eine kleine Geschichte zu Weihnachten, mitgebracht aus Afrika und vorgetragen von Ghazal anlässlich des 9. MKT in Haidmühle:

„Ich wuchs auf in einem kleinen Dorf in Südafrika. Wir hatten keine Elektrizität. Abends um 6 Uhr war es stockfinster und die Sterne und der Mond waren unsere einzige Beleuchtung. Als Kinder wurden wir häufig mit der Aufgabe betraut, kleine Botengänge zu erledigen, auch nach Einbruch der Dunkelheit.

So schickte mich meine Mutter oft abends in ein Nachbardorf, in dem meine Tante wohnte, um etwas zu bringen, abzuholen oder auszurichten. Der Weg führte vorbei an Maisfeldern und Bäumen und ich hatte oft ein mulmiges Gefühl, Angst, auf dem Weg von Löwen oder anderen wilden Tieren angegriffen zu werden.

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