Die Kobolde sind los!

„Die Kobolde sind los!“, so hieß es beim 6. Multikulturellen Treffen, MKT in Haidmühle.

Unter der ehrenamtlichen, d.h. unentgeltlichen Regie von Michael Sellner las Ghazal (ganz erstaunlich klar und deutlich nach nur ca. einem Jahr Schulbesuch in Deutschland) Auszüge aus M. Sellner’s Buch „Die Zauberbäume“. Unterstützt wurde diese Theaterlesung durch szenische Darstellungen der beiden Kobolde Jiri mit der grünen Zipfelmütze, gespielt von Dima und Jakob mit den blauen Struppelhaaren, dargestellt von Mirna. Hin und wieder etwas holprig aber doch mit großem Charme gespielt!
In dieser geschichtsträchtigen und gleichzeitig aktuellen Parabel konnten die Kobolde nach langer Zeit der Trennung mithilfe des Zauberwassers der Moldau die Grenzen überschreiten und als Freunde wieder zusammenkommen. Nach diesem glücklichen Ende wurde unsere „Koboldtruppe“ mit großen Applaus verabschiedet.

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Vom Eise befreit

Ende März wanderten wir auf der tschechischen Seite von Haidmühle nach Bischofsreut, parallel zur Grenze (für die Auswärtigen: des ehemaligen Eisernen Vorhangs). In dieser prächtigen Landschaft findet der aufmerksam Wandernde vieles von geografischem, geologischem, politischem, soziologischem, militärischem und botanischem Interesse (Tiere gab es an dem Tag nur wenige zu sehen).

Von kulturellem auch. Die nun munteren Bäche erinnern an die bekannten Zeilen, die hier wie der Faust auf’s Auge passen (ich bitte um Nachsicht, es ist schon spät): „Vom Eise befreit“ weiterlesen

Natursauerteig-Roggenvollkornbrot ohne Zusätze

Von Sabine Schneider, Frauenberg:


Ist seit neuestem erhältlich – freitags bei dem „Oidhittla Begga“ Schmid in Neureichenau. Danke an die Bäckersfamilie, dass sie sich auf das Experiment eingelassen haben, ihr phantastisch köstliches Natursauerteig-Roggenvollkornbrot nun auch aus Bio-Roggenmehl herzustellen. Sie backen sowieso ohne jegliche Zusätze, das schmeckt man, ein Hochgenuss! Und eben schwer, bzw. bisher gar nicht zu bekommen. Deshalb habe ich die Initiative ergriffen und Herrn Schmid darum gebeten.

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Reisen mit dem Smartphone*

Mittwoch 12:00 Abfahrt mit PkW von Haidmühle. 13:30 Uhr Mitfahrer in Deggendorf steigt zu (vermittelt über Smartphone App** von Blablacar) um nach München mitgenommen zu werden. Interessante Unterhaltung über Flüchtlingssituation in Deggendorf. Da er als syrischer Flüchtling in einem Wohnheim wohnt und noch ziemlich knapp bei Kasse ist, erlasse ich ihm die 11 € Mitfahrergebühr.    „Reisen mit dem Smartphone*“ weiterlesen

Welcher Winter???

Gestern in München gewesen. Es hatte die ganze Nacht über geschneit, zehn Zentimeter Neuschnee überraschte uns alle am Morgen – aber kein wirklicher Grund zur Sorge, ja Aufregung. Immerhin befinden wir uns meteorologisch im tiefsten Winter.

Gestern also … Chaos auf den Autobahnen rings um München, noch mehr Verspätungen bei den S-Bahnen, Züge kamen nicht „durch“ usw. usf. Ganz zu schweigen von den vielen griesgrämigen Kollegen und Menschen, die den Winter sooo satt haben und die Sonne sooo herbei sehnen.  „Welcher Winter???“ weiterlesen

Der Nationalpark Šumava

Der Nationalpark Bayerischer Wald und der Šumava bilden das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas, wobei der Šumava dreimal so groß ist wie der bayerische Nationalpark. Das „grüne Dach Europas“ hat eine lange gemeinsame Geschichte, immer wieder unterbrochen von den Irrungen und Wirrungen der Geschichte. Mittlerweile ist der gegenseitige Respekt, das gegenseitige Verständnis für den Naturschutz nicht nur gewachsen, sondern man zieht zum Wohle des Waldes und zur Bewahrung der Natur auch an einem gemeinsamen Strick. Und das ist gut so, denn beide Parks gehören zu den letzten Naturjuwelen, die es noch gibt.

Der Artenreichtum der Fauna ist in manchen Regionen des Bayerischen Waldes (auch der Bischofsreuter Waldhufen!) bemerkenswert, der Šumava ist besonders reich an Mooren und Filzen, samt Moorseen, schwimmenden Inseln und idealen Brutbedingungen für das Birkhuhn. Da der Šumava – anders als der Bayerische Nationalpark – bis weit ins 20. Jahrhundert relativ dicht besiedelt war, findet man heute noch „in der Wildnis“ Spuren von alten Gebäuden und Fundamenten, ganz besonders natürlich im Grenzgebiet. Übrigens macht dies den besonderen Reiz der Landschaft jenseits der Grenze aus – diese ganz eigene Mischung aus Waldnatur und alter Kulturlandschaft. Naturschätze hüben wie drüben. Ich fühle mich sehr privilegiert, wenigstens einen Teil meines Lebens in diesem grandiosen Teil Mitteleuropas leben zu dürfen, der so unendlich viel zu bieten hat.

Das Casino in Strazny

Im nahegelegenen Strazny – oder halt Kuschwarda – gibt es seit Jahren Spielcasinos, sogar zwei – das Imperial (hieß früher Ingo) und das Admiral, ist hierzulande jedem bekannt. Und viele kennen auch die ein oder andere Geschichte darüber, etwa dass man da turnusmäßig umsonst essen und trinken kann, welche Gewinne schon abgezockt wurden, und wen man da alles treffen kann. Wir habens getestet! Natürlich in Mission als Hobbyreporter, getarnt als Ewige Junggesellen. Da muss man natürlich auch mal die _sau rauslassen, um halt nicht aufzufliegen .. nicht allen hat das gut bekommen und teuer wars auch. „Das Casino in Strazny“ weiterlesen

Der beruhigende Stromausfallmelder

Während Sie im Urlaub sind, fällt zu Hause der Strom aus. Das bleibt nicht folgenlos. Sie kommen zurück … der Inhalt der Tiefkühltruhe ist aufgetaut, das Haus kalt. Hätten Sie im Urlaub vom Stromausfall erfahren, hätten Sie einen Nachbarn bitten können, die Heizung neu zu starten und/oder den FI-Schutzschalter wieder zurückzusetzen, die Fische aus dem Aquarium zu retten, und so weiter.
Wie Sie von einem Stromausfall rechtzeitig erfahren, zeigen wir hier.
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Haibischl