Sensationelle Aufdeckungen zum Netzwerk der Klimaschutzverhinderer in Deutschland

Netzwerk

Altmaier bereitet den nächsten Schlag gegen die Förderung der EE vor

von Gastautor Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group

Mit großer wahlbeeinflussender Resonanz hatte der YouTuber Rezo 2019 die Anti-Klimapolitik der CDU aufgezeigt. Doch das war zum Glück nicht die einzige kraftvolle junge Stimme für den Klimaschutz. Es ist wichtig, dass es immer mehr investigative Journalist*innen gibt, die die im Hintergrund arbeitenden Netzwerke der Klimaschutzverhinderer aufdecken.

Seit über einem Jahrzehnt arbeitet ein Netzwerk von Klimawandelleugner*innen, Managern*innen der Kohlewirtschaft und energieintensiven Industrie, Windkraftgegner*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Politiker*innen aus CDU, FDP und AfD konsequent und teilweise gemeinsam an der Abwehr funktionierender Klimaschutzmaßnahmen und am Abschaffen der Förderung der Erneuerbaren Energien, insbesondere des EEG.

In einer genialen Analyse hat das Online-Magazin Europäische Energiewende die Vernetzungen, Strippenzieher und willfährigen Erfüllungsgehilfen (es sind in der Tat nur Männer) insbesondere Bundesminister Altmaier und den neugewählte CDU-Vorsitzenden Laschet analysiert und dargestellt.

Es ist jedem zu empfehlen dieses Netzwerk ausführlich zu studieren, wenn er oder sie verstehen will, warum der Klimaschutz in Deutschland seit Jahren nicht vorankommt und der Ausbau der Erneuerbaren Energien im letzten Jahrzehnt Stück für Stück dezimiert wurde.

Ich empfehle dringend diese geniale Netzwerkdarstellung als Plakat auszudrucken und in jedes Büro von Klimaaktivist*innen zu hängen, in die Schaufenster und Schaukästen, damit auch eine breitere Öffentlichkeit über die schamlose Klimazerstörungspolitik und deren Hintergrundnetzwerk aufgeklärt wird.

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92,4%

92,4% Selbstversorgungsgrad

Nach der endgültige Stromabrechnung für 2020 ist klar: das war ein Solarrekordjahr!

Nach 81,3 % Eigenversorgungsgrad im Jahr 2018, 82,4 % 2019 jetzt also im Super-Sonnenjahr 2020 ein Eigenversorgungsanteil von 94,2 %! D.h. vom Stromversorger wurden 2020 insgesamt 138 kWh Strom geliefert. Ein gutes Gefühl!
Möglich wurde dieses Ergebnis durch einerseits
die fortlaufende Optimierung im Stromverbrauch wie zum Beispiel

  • Einsatz von Spül- oder Waschmaschine dann, wenn die Sonne scheint,

  • vermehrter Einsatz von 3 – 10W LED-Leuchten mit Bewegungsmelder für Flur, Heizungsraum etc.,

  • Kreissägengebrauch zum Holzschneiden nur bei Sonnenschein,

  • Verwendung einer verbrauchsoptimierten Heizungspumpe

  • usw. usw.

    sowie andererseits

  • eine großzügig ausgelegten PV Anlage auf dem Dach in Ost-West-Richtung zur Stromerzeugung über eine möglichst lange Zeitspanne während des Tages

  • einem 9,2 kWh Stromspeicher

Und als Nebeneffekt ergab sich für 2020 eine CO2 Ersparnis von 15,8 t, auch nicht schlecht!

Also, meine Empfehlung: wer noch nicht hat, sollte sich jetzt daran machen eine PV-Anlage anzuschaffen und zumindest 30 % Strom selbst erzeugen (ohne Stromspeicher) oder mit Stromspeicher einen Selbstversorgungsgrad von 70-95 % zu erreichen. Ein zusätzliches Plus ergibt sich natürlich, wenn wie hier das Elektroauto mit selbst erzeugtem Strom geladen werden kann.

Wer keine Möglichkeit hat eine PV-Anlage auf dem Dach zu errichten zum Beispiel bei Mietwohnungen, kann zumindest mit sogenannten kostengünstigen und genehmigungsfreien ‚Balkon-Solarmodulen“ einen kleinen Teil des verbrauchten Strom selbst erzeugen.

Grenzüberschreitende Partnerschaft bleibt ausgezeichnet

Transboundary

Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava erhalten zum dritten Mal “Transboundary”-Zertifikat

Grafenau. Anlass zur Freude gibt es in den beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava: Die beiden Schutzgebiete sind mit dem „Transboundary“-Zertifikat ausgezeichnet worden, Europas wichtigstem Naturschutz-Gütesiegel – und das bereits zum dritten Mal nach 2009 und 2015.

Coronabedingt konnte die übliche, offizielle Preisverleihung mit der Übergabe des Zertifikats noch nicht stattfinden. Dafür kamen die Glückwünsche per Post. „Die Neubewertung hat gezeigt, dass der gemeinsame Erhalt der Natur unabhängig von politischen Grenzen letztendlich zu einem besseren Schutzgebietsmanagement führt“, beglückwünschte EUROPARC-Präsident Ignace Schops die beiden Schutzgebiete. Dem Ziel, einen grenzüberschreitenden Urwald dort entstehen zu lassen, wo einst der Eiserne Vorhang Europa teilte, sei man in den vergangenen Jahren wieder einen Schritt nähergekommen.

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Natur kennt keine Grenzen!

Moorlandschaft

Von Gastautor Karel Kleijn

Feuchtgebiete sind nutzlose, bedrohliche Gebiete“. Diese Einstellung verbreitete sich vor allem während der Zeit der Aufklärung. Während des Kaiserreichs wurden z.B. von Militärverwaltungen als ‚Kultivierungsmaßnahmen‘ bezeichnete Trockenlegungen/Entwässerungen etc. gefordert und organisiert. Erst in den letzten Jahren wurde diese Einstellung langsam als Fehleinschätzung erkannt.

Weltweit wird nach Maßnahmen gesucht gegen den Verlust an Biodiversität, Klimaerwärmung, steigende Hochwasserprobleme, sinkende Trinkwasserreserven und austrocknende Landschaften. Es wird klar, dass einer der Lösungsansätze eine Neubewertung, Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung unserer Moore, Sümpfe und Flusslandschaften sein muss! Klar ist auch, dass Lösungen nur durch einen weltweiten Ansatz erreichbar sind! Weltweite Probleme erfordern weltweite Maßnahmen!

Moor am Grenzübergang Haidmühle
Moorlandschaft am Grenzübergang Haidmühle
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Sauberes Wasser

Gesundes Leitungswasser

EU-Trinkwasser-Richtlinie: Sauberes Wasser für die ganze EU

Gibt es eigentlich immer noch Leute die Wasser im Supermarkt kaufen möglicherweise sogar noch in Plastikflaschen? Anscheinend! Es gibt immer noch genügend Mitbürger die schlechtere Wasserqualität inklusive Plastikmüll für viel Geld kaufen als sich an dem generell hervorragenden deutschen Leitungswasser zu laben. Natürlich gibt es immer wieder mal Ausnahmen zum Beispiel durch zu hohe Nitratwerte durch übermäßige Düngung der Wiesen und Felder mit Gülle aus der Massentierhaltung. Aber das sind wirklich nur Ausnahmen!
Nochmals verstärkt wurden die Qualitätsanforderungen an Trinkwasser durch die neue EU Trinkwasser Richtlinie:

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Winter Dahoam

Langlauf in malerischer Kulisse

Von Claudia Schmid, Touri-Info Haidmühle

Erleben Sie ein traumhaftes Winterparadies im Dreiländereck Bayerischer Wald. Hier ist es noch möglich die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe und Stille der Natur zu genießen. Unsere Region bietet für jeden Geschmack das Richtige. Tiefverschneite Wälder und herrliche Stille bezaubern den Wintersportler – ob alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie!

Einsamkeit und Distanz sind hier möglich
Einsamkeit und Distanz sind hier möglich
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Batterien/Akkus werden nachhaltiger!

Nachhaltige Batterie

Die EU-Kommission hat am 10. Dezember einen Gesetzesvorschlag für eine neue Batterieverordnung vorgestellt. Die neue Verordnung soll eine sichere und nachhaltige Kreislaufwirtschaft für alle Batterien auf dem europäischen Markt garantieren. Der Vorschlag für eine neue Verordnung muss jetzt von Europaparlament und Rat beschlossen werden, bevor er in Kraft treten kann. Die neuen Regeln für Batterien werden die seit 2006 geltende EU-Batterierichtlinie ersetzen.

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Nachhaltiger leben …

WEtell

Es gibt sie die nachhaltigen, gemeinwohlorientierten Unternehmen!!

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Lockdown – und jetzt?

Wieder ein Stuhl fertig!

Nachdem wir lange Zeit gedacht hatten wir würden hier im Landkreis der Seligen wohnen, sind wir mittlerweile in der unrühmlichen Corona-Spitzengruppe innerhalb Deutschlands!

Zum Glück funktioniert unsere Politik und Verwaltung zumindest in dieser Hinsicht einigermaßen (mehr Vorausschau und Vorbereitung auf die 2. Welle wäre natürlich hilfreich gewesen) v.a. im Vergleich zu Spanien, Frankreich oder Großbritannien, geschweige denn den USA. Mit etwas Recherche könnten wir hier sicher noch viele andere Länder aufführen die die Corona Pandemie bei weitem nicht unter Kontrolle haben.

Wie auch immer trotz bzw. auch wegen des begrenzten Lockdowns bzw. der freiwilligen Selbstbeschränkungen gibt es bei dem einen oder anderen Zeit die sinnvoll ausgefüllt werden könnte – es gibt immer was zu tun!

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Blumenwiesen verschwinden

Blühende Wiesen, immer seltener!

Klage gegen Deutschland rückt näher

Von Gastautor Sven Giegold, MdEP

Auf unseren Wiesen ist es still geworden. Wo früher Insekten sirrten und Vögel zwitscherten, herrscht heute oft nur Stille. Der Grund: Die artenreiche Blumenwiese verschwindet. Was früher ein artenreicher Lebensraum für viele Insekten und Vogelarten war, ist heute oft ein tot-gedüngter Grasacker. Statt vieler Gras- und Blumenarten wächst auf diesem Ackerland nur noch eine Grasart. Andere Flächen sind umgewandelt in Äcker oder vergiftet durch Pestizide. 15% der Fläche Deutschlands sind in Natura-2000-Gebieten besonders geschützt. Dies beinhaltet auch mehr als 2000 Wiesen und Weiden, auf denen wildlebende heimische Pflanzen- und Tierarten bewahrt werden sollen. Heute sind 80 Prozent der in Natura-2000-Gebieten geschützten Lebensräume auf Wiesen und Weiden in Gefahr, 35 Prozent sogar von vollständiger Vernichtung bedroht. Dabei hat Deutschland sich verpflichtet, diese Lebensräume zu schützen. So haben es die EU-Staaten – mit der Zustimmung Deutschlands – in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie bereits im Jahr 1992 beschlossen. Vor bald 20 Jahren!

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Entdecke das Wanderparadies Haidmühle-Bischofsreut-Frauenberg

Wiesen und Wald

Verfasser: Touristinfo Haidmühle

Wandern im Wanderparadies Haidmühle-Bischofsreut Frauenberg – ist für Groß und Klein ein besonderes Erlebnis. Hier findet man die Natur direkt vor der Haustüre. Durch die Nähe zum Grenzübergang nach Tschechien ist auch “grenzenloses” Wandern möglich.

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Bootsregatta in Haidmühle

Komplexe Startvorbereitungen

Äußerst komplexe Startvorbereitungen natürlich mit Corona-Schutzmasken!

Kürzlich fand die erste Papierfaltboot-Regatta bei der Haidmühler Jogl-Kneippanlage, Ludwigsreut statt.
Mit vier Wettbewerbern war das Teilnehmerfeld noch relativ überschaubar. Auffallend war, dass trotz strengster Geheimhaltung und ohne jegliche illegale Kartellbildung drei der Teilnehmer eine identische, progressive Schiffsform gewählt hatten! Nur ein Teilnehmer setzte auf eine konservative, althergebrachte Konstruktion des Schiffskörpers. Damit konnte er sich dann auch nicht gegen die überlegenen Konkurrenzteams durchsetzen.

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Aufbau Ost: Statt blühender Landschaften nun sterbende Wälder –

Von Gastautor Hans-Josef Fell

Mein zwiespältiger Blick auf die Freudenfeiern zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung.

Ja auch mir stehen heute noch Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, wie wir mit der ganzen Familie vor 30 Jahren erstmals ohne jegliche Schikanen über den bayerisch-thüringischen Grenzübergang Eußenhausen nach Meinigen fahren konnten. Unglaubliche Freude, mit Landsleuten einfach sprechen und feiern zu können, die nur 50 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt lebten, die ich aber 30 Jahre meines Lebens nie besuchen und sprechen konnte. Seit meiner Kindheit waren wir viel in der Rhön wandern, direkt am Eisernen Vorhang und schauten nach drüben, direkt in die Häuser z.B. nach Birx, sahen die Menschen und konnten nie verstehen, warum wir nicht mit ihnen reden durften.

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Gemeinwohl-Ökonomie feiert 10jähriges

HINTERM DEICH WIRD ALLES GUT

Die Regionalgruppe Unterer Bayerischer Wald der Gemeinwohl-Ökonomie feiert am 6. Oktober das 10jährige Jubiläum der Bewegung und lädt zum Kinoabend ein.

Am 6. Oktober 2010 initiierten engagierte Unternehmer*innen rund um Christian Felber das Gründungsevent der Gemeinwohl-Ökonomie in Wien – kurz nachdem sein Buch „Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“ erschienen ist.

Um die zehn Jahre gebührend zu feiern, haben 180 Regionalgruppen weltweit Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Diese finden wie in Berlin online (www.ltdg.net), bundesweit in vielen Kinos mit dem Film „Hinter dem Deich wird alles gut“ live statt oder eingebettet in Veranstaltungen wie dem Klimaherbst München. Eingeladen sind alle Mitbürger*innen, Unternehmer*innen, Aktive und Neugierige.

Die Regionalgruppe „Unterer Bayerischer Wald“ feiert 10 Jahre GWÖ mit

dem Dokumentarfilm:

HINTERM DEICH WIRD ALLES GUT

von Gabriele Kob und Hanno Hart

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Wohlfühl-Oase mit Bücherbaum

Liegeplatz

Eines der ersten Elemente des während des Wahlkampfs angekündigten Tourismus-Konzepts des neuen Bürgermeisters Heinz Scheibenzuber ist in Haidmühle Wirklichkeit geworden: eine Wohlfühl-Oase an der Jogl-Kneippanlage in Ludwigsreut.
Die Scheibenzubers haben mit großem Einsatz und Arbeitsaufwand zwei super bequeme Holzliegen konstruiert und auf dem neu geschaffenen Sandplatz direkt neben dem Kneipp-Gewässer aufgestellt. Sogar an steinerne Ablagen neben den Liegen wurde gedacht. Und für Picknicks ist die bereits seit längerem von den Scheibenzubers installierte wunderbar blattförmig gestaltete Tisch- und Bankanlage hervorragend geeignet.

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