Lockdown – und jetzt?

Nachdem wir lange Zeit gedacht hatten wir würden hier im Landkreis der Seligen wohnen, sind wir mittlerweile in der unrühmlichen Corona-Spitzengruppe innerhalb Deutschlands!

Zum Glück funktioniert unsere Politik und Verwaltung zumindest in dieser Hinsicht einigermaßen (mehr Vorausschau und Vorbereitung auf die 2. Welle wäre natürlich hilfreich gewesen) v.a. im Vergleich zu Spanien, Frankreich oder Großbritannien, geschweige denn den USA. Mit etwas Recherche könnten wir hier sicher noch viele andere Länder aufführen die die Corona Pandemie bei weitem nicht unter Kontrolle haben.

Wie auch immer trotz bzw. auch wegen des begrenzten Lockdowns bzw. der freiwilligen Selbstbeschränkungen gibt es bei dem einen oder anderen Zeit die sinnvoll ausgefüllt werden könnte – es gibt immer was zu tun!

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Blumenwiesen verschwinden

Blühende Wiesen, immer seltener!

Klage gegen Deutschland rückt näher

Von Gastautor Sven Giegold, MdEP

Auf unseren Wiesen ist es still geworden. Wo früher Insekten sirrten und Vögel zwitscherten, herrscht heute oft nur Stille. Der Grund: Die artenreiche Blumenwiese verschwindet. Was früher ein artenreicher Lebensraum für viele Insekten und Vogelarten war, ist heute oft ein tot-gedüngter Grasacker. Statt vieler Gras- und Blumenarten wächst auf diesem Ackerland nur noch eine Grasart. Andere Flächen sind umgewandelt in Äcker oder vergiftet durch Pestizide. 15% der Fläche Deutschlands sind in Natura-2000-Gebieten besonders geschützt. Dies beinhaltet auch mehr als 2000 Wiesen und Weiden, auf denen wildlebende heimische Pflanzen- und Tierarten bewahrt werden sollen. Heute sind 80 Prozent der in Natura-2000-Gebieten geschützten Lebensräume auf Wiesen und Weiden in Gefahr, 35 Prozent sogar von vollständiger Vernichtung bedroht. Dabei hat Deutschland sich verpflichtet, diese Lebensräume zu schützen. So haben es die EU-Staaten – mit der Zustimmung Deutschlands – in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie bereits im Jahr 1992 beschlossen. Vor bald 20 Jahren!

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Entdecke das Wanderparadies Haidmühle-Bischofsreut-Frauenberg

Wiesen und Wald

Verfasser: Touristinfo Haidmühle

Wandern im Wanderparadies Haidmühle-Bischofsreut Frauenberg – ist für Groß und Klein ein besonderes Erlebnis. Hier findet man die Natur direkt vor der Haustüre. Durch die Nähe zum Grenzübergang nach Tschechien ist auch “grenzenloses” Wandern möglich.

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Bootsregatta in Haidmühle

Komplexe Startvorbereitungen

Äußerst komplexe Startvorbereitungen natürlich mit Corona-Schutzmasken!

Kürzlich fand die erste Papierfaltboot-Regatta bei der Haidmühler Jogl-Kneippanlage, Ludwigsreut statt.
Mit vier Wettbewerbern war das Teilnehmerfeld noch relativ überschaubar. Auffallend war, dass trotz strengster Geheimhaltung und ohne jegliche illegale Kartellbildung drei der Teilnehmer eine identische, progressive Schiffsform gewählt hatten! Nur ein Teilnehmer setzte auf eine konservative, althergebrachte Konstruktion des Schiffskörpers. Damit konnte er sich dann auch nicht gegen die überlegenen Konkurrenzteams durchsetzen.

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Aufbau Ost: Statt blühender Landschaften nun sterbende Wälder –

Von Gastautor Hans-Josef Fell

Mein zwiespältiger Blick auf die Freudenfeiern zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung.

Ja auch mir stehen heute noch Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, wie wir mit der ganzen Familie vor 30 Jahren erstmals ohne jegliche Schikanen über den bayerisch-thüringischen Grenzübergang Eußenhausen nach Meinigen fahren konnten. Unglaubliche Freude, mit Landsleuten einfach sprechen und feiern zu können, die nur 50 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt lebten, die ich aber 30 Jahre meines Lebens nie besuchen und sprechen konnte. Seit meiner Kindheit waren wir viel in der Rhön wandern, direkt am Eisernen Vorhang und schauten nach drüben, direkt in die Häuser z.B. nach Birx, sahen die Menschen und konnten nie verstehen, warum wir nicht mit ihnen reden durften.

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Gemeinwohl-Ökonomie feiert 10jähriges

HINTERM DEICH WIRD ALLES GUT

Die Regionalgruppe Unterer Bayerischer Wald der Gemeinwohl-Ökonomie feiert am 6. Oktober das 10jährige Jubiläum der Bewegung und lädt zum Kinoabend ein.

Am 6. Oktober 2010 initiierten engagierte Unternehmer*innen rund um Christian Felber das Gründungsevent der Gemeinwohl-Ökonomie in Wien – kurz nachdem sein Buch „Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“ erschienen ist.

Um die zehn Jahre gebührend zu feiern, haben 180 Regionalgruppen weltweit Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Diese finden wie in Berlin online (www.ltdg.net), bundesweit in vielen Kinos mit dem Film „Hinter dem Deich wird alles gut“ live statt oder eingebettet in Veranstaltungen wie dem Klimaherbst München. Eingeladen sind alle Mitbürger*innen, Unternehmer*innen, Aktive und Neugierige.

Die Regionalgruppe „Unterer Bayerischer Wald“ feiert 10 Jahre GWÖ mit

dem Dokumentarfilm:

HINTERM DEICH WIRD ALLES GUT

von Gabriele Kob und Hanno Hart

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Wohlfühl-Oase mit Bücherbaum

Liegeplatz

Eines der ersten Elemente des während des Wahlkampfs angekündigten Tourismus-Konzepts des neuen Bürgermeisters Heinz Scheibenzuber ist in Haidmühle Wirklichkeit geworden: eine Wohlfühl-Oase an der Jogl-Kneippanlage in Ludwigsreut.
Die Scheibenzubers haben mit großem Einsatz und Arbeitsaufwand zwei super bequeme Holzliegen konstruiert und auf dem neu geschaffenen Sandplatz direkt neben dem Kneipp-Gewässer aufgestellt. Sogar an steinerne Ablagen neben den Liegen wurde gedacht. Und für Picknicks ist die bereits seit längerem von den Scheibenzubers installierte wunderbar blattförmig gestaltete Tisch- und Bankanlage hervorragend geeignet.

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Brief an die Bundesregierung

Brief an die Bundesregierung

Brief an die Bundesregierung: EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Minister Altmaier,
sehr geehrte Frau Ministerin Schulze,

seit nunmehr zwei Jahren setzen wir uns dafür ein, die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, indem wir zusammen mit Fridays for Future und anderen Gruppierungen von der Politik nichts weniger als die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens einfordern.

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Der Staatsforst antwortet

Massenhaft Insektizid-behandelte Bäume

Nach dem Artikel im Haibischl im Oktober 2019 über die problematische Arbeit im Staatsforst Neureichenau gab es monatelang Schriftwechsel, zuerst mit Frau Lermer, der Forstleitung in Neureichenau und danach mit der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg.

Jetzt gibt es eine ausführliche, offizielle Antwort von Dr. Höllerl von den Bayerischen Staatsforsten, Regensburg (die Nummerierung bzw. Reihenfolge der einzelnen Punkte ergab sich im Laufe der Korrespondenz und ist nicht zwingend mit dem ursprünglichen Artikel im Oktober 2019 übereinstimmend):
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Der kulinarische Tipp: das ‚Kranabith‘ in Passau

Das Kranabith

Gegründet vor über einem Jahr von den Frauenbergern Jürgen Sommer und Hubert Müller hat sich das Kranabith in Passau zum kulinarischen Treffpunkt entwickelt.

Hier findet sich eine ganz außergewöhnliche Kombination von niederbayerischen Schmankerln mit arabischen Spezialitäten und das ganze in hervorragender Qualität – oft sogar vom eigenen Hof in Bio-Qualität!
Sie beschreiben das selbst mit folgenden Worten:

“In und mit der Natur leben, arbeiten und genießen. Das ist unser Motto seit wir mit dem Biohof Haus Kranabith in Frauenberg am Dreisesselberg begonnen haben. Frische, gesunde und saisonale Lebensmittel werden nun auch in unserem Lokal Kranabith – Farm to Table ihren angestammten Platz haben. Farm to table ist im wahrsten Sinne des Wortes, der kurze Weg vom Garten zu Ihnen auf den Tisch; in den angebotenen Speisen oder aber auch als erntefrisches Gemüse zum Mitnehmen.

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Fischleder….?

Anatol Donkan in seiner Werkstatt

Die wenigsten von uns werden jemals davon gehört haben! Fischleder, was ist denn das?

Der aus Sibirien stammende Anatol Donkan hat die uralte Handwerkskunst der Fischlederproduktion aus seiner Heimat nach Viechtach im Bayerischen Wald gebracht. Dank neuer Ressourcen in der Aquakultur kann er ausreichend Fischhaut beschaffen, sie mit zum Teil selbst entwickelten Methoden pflanzlich gerben und mit traditionellen Werkzeugen so bearbeiten, dass am Schluss ein extrem reißfestes, sehr angenehm zu berührendes Fischleder herauskommt. Zusätzlich kann dieses Leder dann noch eingefärbt und bemalt werden um außergewöhnlich Unikate zu schaffen.

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Das Wasser – ein Wunderelixier – Teil 2

Wasser im Wald

von Gastautor Dr. Rainer Köhne – Teil 2

2. Der Grund für die Eigenschaften des Wassers

Die meisten von uns werden sich wahrscheinlich noch erinnern: Wasser – das ist H zwei O, in der chemischen Summenformel H2O geschrieben: 1 Sauerstoffatom (O) und 2 Wasserstoffatome (H). Alle seine erstaunlichen Eigenschaften haben den selben Grund.

Zunächst ein kleiner Ausflug in die Physik und Chemie: Die Atome bestehen aus einem positiven Kern und negativen Elektronenhüllen. Für die chemischen Prozesse und damit die Bildung von Stoffen sind nur die Elektronen der äußeren Hülle maßgeblich. Bei den Edelgasen (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon) ist die äußere Hülle immer mit 8 Elektronen besetzt – Helium ausgenommen, wo mit 2 Elektronen die erste und einzige Hülle vollbesetzt ist. Sie sind besonders stabil und gehen keine anderen Verbindungen ein. Bei der Bildung von Verbindungen wird daher diese stabile „Edelgaskonfiguration“ (8 Elektronen in der Außenhülle) angestrebt.

Beim Wasser haben die beiden Wasserstoff Atome jeweils nur ein Elektron, während der Sauerstoff 6 Elektronen in der äußeren Hülle hat. Insgesamt hat damit das Wassermolekül 8 gemeinsame Elektronen, die von den positiven Atomkernen angezogen werden, wodurch letztlich die Atome zusammen halten (Atombindung). Wir erinnern uns, gleichnamige elektrische Ladungen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an. Da es aber auch die (schwächere) Abstoßung der Elektronen untereinander gibt, ist das Wassermolekül mit ca. 104 Grad gewinkelt (Bild 4).

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Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Mund- und Nasenschutz selbst genäht

Von Gastautor Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland und weltweit zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch geführt, dessen Auswirkungen wir in seiner ganzen Dimension sicherlich noch nicht überblicken können. Überall schnüren Regierungen milliardenschwere Wirtschaftspakete, um die auftretende oder drohende Wirtschaftskrise abzuwenden oder zumindest abzufedern.

Bereits Ende Mai hatte ein historisch einmaliger Zusammenschluss von 350 Gesundheitsorganisationen weltweit, der 40 Millionen Beschäftigte aus dem Gesundheitssektor – Ärzt*innen, Therapeut*innen, Pflegende – vertritt, dazu aufgefordert, diese massiven Wirtschaftsförderungen der kommenden Monate so auszurichten, dass Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung im Mittelpunkt aller Maßnahmen stehen. Das gelte vor allem für die Schlüsselsektoren Gesundheitswesen, Verkehr, Energie und Landwirtschaft. (https://healthyrecovery.net)

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Das Wasser – ein Wunderelixier

Wasser

von Gastautor  Dr. Rainer Köhne   –  Teil 1 von 2

1. Welche Bedeutung hat für uns das Wasser und was zeichnet es aus?

Ohne Wasser kein Leben. Das Wasser ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für das Leben. Wenn Astronomen und Astrophysiker neue extrasolare Planeten entdecken, wird mit spektroskopischen Mitteln versucht auch einen Nachweis für Wasser zu finden, denn nur so besteht die Möglichkeit, dass es dort Leben gibt.

Das Wasser kann – wie alle anderen Stoffe ( Ausnahme das Gas Helium) in drei verschiedenen Zuständen auftreten. Es sind die bekannten Aggregationszustände fest, flüssig und gasförmig. Wir kennen es in flüssiger Form, aber auch fest in Form von Eis oder Schnee und in der unsichtbaren gasförmigen Form, enthalten in der Luft, als Vorstufe zu den Wolken. Wasser ist der einzige Stoff, bei dem diese 3 Zustände nebeneinander auftreten können. Besonders in seiner flüssigen Form kennen und lieben wir es, denn es hat wohltuende und heilende Wirkungen.

Die größte Menge an Wasser findet man in den Ozeanen, die ca. 70% der Erdoberfläche bedecken. Durch die Sonneneinstrahlung verdunstet es und das gasförmige Wasser bewirkt die Luftfeuchtigkeit, die zur Wolkenbildung führt. Durch Winde zum Festland transportiert, fällt das Wasser in Form von Regen, Schnee oder Hagel auf den Erdboden und versickert dort. Durch Quellen, Bäche (Bild 1) und schließlich Flüsse gelangt es wieder in die Meere. Durch die im Erdboden gelösten Mineralien sind die Meere salzig.

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