Manager ohne Grenzen – mog

mog

von Helene Prölß

Es geht um die eigenständige Kraft der Menschen in den Armuts-Regionen dieser Welt sie so zu unterstützen, ihre Ressourcen zu heben, Stabilität aufzubauen, Jobs zu ermöglichen, dass sie Garantien für sicheres Einkommen bekommen, das so dringend gebraucht wird. Es geht um Empowerment – damit ihre Kinder nicht mehr hungern und in die Schule gehen können.

Aber eben finanziert von ihren Eltern- und nicht von den ewigen Anti-Hunger-Spenden, für die dann die Kinder alle so lieb in die Kameras lachen. JA,auch wir wollen fröhliche Kinder und glückliche Eltern. Die aber in einem Umfeld leben und arbeiten können, das Ihnen dauerhaft und nachhaltig Chancen sichert. In ihrer Heimat. Wo sie es selbst in der Hand haben, was geschieht und wie, um so ihre Zukunft zu sichern.

In den Ländern, in denen wir als Manager ohne Grenzen – mog – Unternehmer*innen unterstützen, liegen wir dort, wo man mit 270 US Dollar BIP beginnt. Aber genau dort sind viele, viele Menschen aktiv und unglaublich engagiert, wenn sie nur die geringsten Chancen zur eigenen Existenz sehen. Was häufig fehlt, um wirklich erfolgreich zu sein, ist eben nicht nur die Elementarbildung. Sondern auch der Zugang zu fachlich qualifizierter Unternehmerbildung. Dort stehen wir mit managerohnegrenzen bereit.

Förderpreis Schwarzer Löwe für mog

Unternehmer*innen zu fördern bedeutet vor allem, die Bilder in unserem Kopfkino von den Zuständen in Europa zu befreien. Hier leben wir in sicheren Verhältnissen mit einer stabilen Infrastruktur, können unternehmerisch schalten und walten. Das haben die „Unternehmer*innen“, mit denen wir zusammenarbeiten nicht. Sie leben meist in wirklicher Armut und unternehmen trotzdem unglaublich viel, sich davon zu befreien – mit unserem Knowhow und unserer Unterstützung haben sie die Chance, wirklich erfolgreich zu werden.

Sicher ist, sie müssen weiterhin gegen diese Elementarthemen ankämpfen und immer wieder bereit sein, noch einen langen Weg zu gehen, um dort anzukommen, was wir Schwellenländer nennen. Klar ist auch, wir sind nicht für alles zuständig und verantwortlich.

Was wir aber sicher wissen aus der Erfahrung: ohne diese Art der Unterstützung, die wir leisten, ist der Weg noch schwerer und steiniger, manchmal aussichtslos. Unser Wirtschafts-Knowhow ist so unglaublich kostbar, in Krisenzeiten ebenso, wie bei der Zukunftsplanung. Von den hunderten von Wirtschafts-Initiativen und Kleinbetrieben, die sich im Laufe der 20 Jahre seit dem Start von managerohnegrenzen aus 44 Ländern beworben haben, konnten wir mehr als 600 intensiv mit Einsätzen von Manager*innen beraten und betreuen. Von ersten Anfängen wurden es jedes Jahr mehr. Oft waren die Manager*innen mit Young Leadern in Tandems im Einsatz, meistens vor Ort, seit der Coronakriese vorwiegend online, aktuell wieder zunehmend hybrid. Mehr als 100.000 Menschen konnten wir so erreichen und in ihrer Existenzsicherung stärken denn im Durchschnitt leben 20 Menschen von einem Einkommen.

Als Manager ohne Grenzen haben auch mitgemacht Unternehmer*innen, Führungskräfte aus allen Bereichen, Handwerker, Verwaltungsbeamte, Techniker, Mediziner, die aus dem Management kommen und Studenten*innen, diese vor allem aus den Fachgebieten der Ökonomie. Als Young Leader können sie bei uns in Tandem mit den erfahrenen Führungskräften mitarbeiten: wir alle sind Business People against Poverty.

Hausschuhe nassfilzen

Filzschuhe

von Silvia Müller

Beim Nassfilzen wird Schafwolle mit warmem Wasser und Seife mit den Händen geknetet/gewalkt und in Form gebracht. Je mehr die Wolle dabei gewalkt wird, umso besser ist sie verfilzt und behält nach dem Trocknen die modellierte Form bei.

Das Filzen gehört zu den ältesten Techniken der Textilverarbeitung. Filz ist äußerst strapazierfähig, schwer entflammbar und wasserdicht. Aufgrund dieser Eigenschaften nutzten unsere Vorfahren Filz schon frühzeitig zur Herstellung ihrer Kleidung. Der bislang älteste Filzfund stammt aus der Türkei aus der Zeit um 2600 vor Christus. In Norddeutschland wurden Filzmützen aus der Zeit um 1500 vor Christus gefunden.

„Hausschuhe nassfilzen“ weiterlesen

Eine Geschichte fürs Neue Jahr!

Bus

Diese Geschichte wurde mir von einem der Teilnehmer unseres „Enkeltauglich leben“ Spiel in Südamerika geschickt (übersetzt aus dem Spanischen):

„Vor ein paar Jahren saß ich während der Hauptverkehrszeit in einem Stadtbus in New York City fest. Der Verkehr fuhr kaum. Der Bus war voller kalter, müder Menschen, die zutiefst irritiert waren. Zwei Männer brüllen sich an, vielleicht mit oder ohne Absicht, eine Schwangere stieg ein, niemand bot ihr einen Platz an, Wut und Rücksichtslosigkeit lagen in der Luft.

„Eine Geschichte fürs Neue Jahr!“ weiterlesen

Thomas Madl – der Krippensammler

Krippenausstellung

Ein leidenschaftlicher Krippenbauer und Sammler ist er, das merkt man, wenn Thomas Madl in den Gängen seines Geschäftes über Erlebnisse mit den ausgestellten 77 Krippen berichtet. Bei jedem seiner Kunstwerke kann er kleine Geschichten über den Bau, die Restaurierung oder auch den Fund auf einem Flohmarkt berichten.

Man könnte noch vieles darüber schreiben aber besser ist es die Bilder wirken zu lassen und am besten ist natürlich ihn selbst zu besuchen und zu bewundern und zu staunen was es alles zu sehen gibt, täglich während der Geschäftszeiten im Edeka, Bischofsreut bis zum 6. Januar!

„Thomas Madl – der Krippensammler“ weiterlesen

Besinnliche Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Schöne Feiertage & Gutes Neues Jahr

von Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group

heute gilt mein Dank Ihnen für Ihr Interesse, Ihre vielseitige Unterstützung und Ihr andauerndes Engagement. Dies bedeutet mir sehr viel und ist für mich Ansporn und Motivation zugleich. Lassen Sie uns das Jahr 2024 zu einem Jahr der Bürgerenergie auf allen Ebenen machen und gemeinsam für positive Veränderungen eintreten: für wirksamen Klimaschutz, eine sichere und unabhängige Energieversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien, für einen Zuwachs der Biodiversität in einer immer grüner werdenden Welt, sowie eine Kreislaufwirtschaft ohne Abfälle und Emissionen. Für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft um rechtsradikalen Ideologien entgegenzuwirken und für Frieden überall, auch in der Ukraine und Israel/Palästina. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen besinnliche Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Die Redaktion des Haibischl schließt sich diesen Wünschen und Grüßen mit ganzem Herzen an!

Die Umstellung der weltweiten Energieversorgung auf 100 % Erneuerbare Energien sollte zentrale friedenspolitische Maßnahme sein

KI-generierte Klimakatastrophe

von Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group

Die UN hat anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens eine „New Agenda for Peace“ initiiert, um strategische Risiken zu reduzieren, mit präventiven Investitionen Krieg zu verhindern und Frieden zu stabilisieren. Während des Konsultationsprozesses für die Zivilgesellschaft habe ich als Präsident der Energy Watch Group und Botschafter der 100 % Global Renewable Energy  Strategy Group folgenden Kommentar eingereicht:

„Die Umstellung der weltweiten Energieversorgung auf 100 % Erneuerbare Energien sollte zentrale friedenspolitische Maßnahme sein“ weiterlesen

Vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band Europa – Fotoreportage

Vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band Europa

Am Donnerstag, den 30. November präsentieren Dr. Reiner Cornelius und Gunhild Classen auf Einladung des BUND für Naturschutz in Bayern, Kreisgruppe Freyung Grafenau und der Buchhandlung Lang in der Freyunger Freybühne ihre Foto-Reportage zum Grünen Band Bayern-Tschechien. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band Europa – Fotoreportage“ weiterlesen

Impact

Bild mit optimistischen Botschaft über Impact Festival

Es gibt Momente, die uns daran erinnern, dass Veränderung möglich ist und dass wir die Kraft haben, die Welt zu retten. Eines dieser inspirierenden Ereignisse war das Impact Festival, das dieses Jahr in Frankfurt-Offenbach stattfand. Mit einer Fülle an innovativen Ideen und Lösungsansätzen für dringende globale Herausforderungen hat das Festival gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewirken können. Von nachhaltigen Technologien über soziale Projekte bis hin zu kreativen Kunstinstallationen, das Impact Festival bot eine Plattform für Menschen, die den Wandel vorantreiben wollen. Die Energie und Begeisterung, die während des Festivals spürbar waren, waren ansteckend. Vom Moment des Betretens bis zur letzten Veranstaltung war die Atmosphäre von positiver Veränderung und Hoffnung erfüllt. Es war inspirierend zu sehen, wie Menschen aus verschiedenen Bereichen und Hintergründen zusammenkamen, um ihre Ideen und Visionen für eine bessere Welt zu teilen. Das Impact Festival zeigte auch, dass es nicht nur um große Ideen geht, sondern auch um konkrete Maßnahmen. Viele der vorgestellten Projekte waren bereits in der Umsetzung und hatten einen nachweislichen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt. In einer Zeit, in der die Welt mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, war das Impact Festival eine willkommene Erinnerung daran, dass es noch Hoffnung gibt und dass wir gemeinsam die Welt verändern können. Lasst uns die Inspiration und den Optimismus, den das Festival vermittelt hat, nutzen, um unsere eigenen Ideen und Projekte voranzutreiben und so einen positiven Impact zu erzeugen.

„Impact“ weiterlesen

Exkursion zum Gemeinwohl

Glückliche Teilnehmer*innen

Im Zuge einer Kooperation des Bistums Passau und des Landkreises Passau wurde am vergangenen Samstag eine Exkursion zur ersten in Deutschland zertifizierten Gemeinwohlgemeinde Kirchanschöring durchgeführt. Die Exkursion war aus einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Gemeinwohl in den letzten Monaten in Kooperation mit der LVHS in Niederalteich sowie der GWÖ Regionalgruppe „Unterer Bayrischer Wald“.

„Exkursion zum Gemeinwohl“ weiterlesen

Was zum Geier…

Geier: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

Es beginnt fast wie im Märchen… Es waren einmal 40 Millionen Geier in Indien. Nicht besonders schön anzusehen doch ganz schön gefräßig. So eine Gruppe Geier schafft es innerhalb von 40 Minuten eine Kuh bis auf die Knochen abzunagen, inklusive aller mehr oder weniger verwesten Bestandteile. Selbst Keime aller Art werden ohne Zögern geschluckt! Das extrem saure Verdauungssystem ist dermaßen robust und effektiv, dass die meisten Keime zerstört werden!

Und dann kam die „fortschrittliche“ Landwirtschaft mit ihren positiven ertragssteigernden Methoden und ihren zum Teil gravierenden Nebeneffekten. Innerhalb kurzer Zeit begannen mehr und mehr Bauern z.B. ihre Rinder mit einem Entzündungshemmer – Diclofenac (auch bekannt unter dem Namen Voltaren) – zu behandeln. Dummerweise führt dieses Mittel bei Vögeln die damit in Kontakt kommen zu Nierenversagen und Tod in wenigen Wochen.

„Was zum Geier…“ weiterlesen
Haibischl