Das Thema ist auch schon ein altes, aber sicher nicht aus der Welt. Das Grenzland nach Tschechien, und hier gerade die Aussenbereiche, wurde von Diebesbanden heimgesucht. Spätestens beim nächsten Vorfall wird es wieder aufgekocht, und der kommt bestimmt! Wir haben vor, uns in Zukunft besser zu schützen! Angeregt auch von Anton Kirchmair:
Interkultureller Workshop
14.10.2015, Baierwaldstube, Haidmühle
Vorurteile-Klischees-kulturelle Besonderheiten
Wie verhält sich der typisch Deutsche und wie der typische Ausländer?
Können „Vorurteile“ berechtigt und hilfreich sein? Wie können wir damit umgehen?
Auf spielerische/interaktive Weise wollen wir unterschiedliche Denk- und Verhaltensmuster herausarbeiten und uns bewusst machen.
Wenig Theorie und viele praktische Übungen werden diesen Abend zu einem kurzweiligen, informativen Ereignis machen das Ihnen ganz persönlich den Umgang mit anderen Kulturen erleichtern wird.
mmmhhhh … ein Genuß der anderen Art …




„Arabisch kochen“ ein Kochkurs der VHS.
Kursleiterin: Frau Nisreen Abo Khamis aus Haidmühle
Wie schon beim ersten Kochabend des VHS-Kurses „Arabisch kochen“ ( die PNP berichtete) waren die elf Teilnehmer auch an zwei Folgeabenden mit Eifer bei der Sache. Es wurde gemäß der Anleitung der Kursleiterin Nisreen Abo Khamis gerührt, geschnippelt, geraspelt und geröstet. Fremde Gewürze wie die „arabische 7-Gewürze- Mischung“, Sumach oder Granatapfelsirup wurden gekostet, Erfahrungen damit ausgetauscht.
Sobald sich die appetitanregenden Düfte der Speisen in der Schulküche verteilten, deckten die Kursteilnehmer den Tisch im Nebenraum. Gemeinsam speiste man an der langen Tafel und lobte die wohlschmeckenden Gerichte.
Steffi Simon
Vergesslichkeit oder halt: dumm gelaufen
Obacht, die folgende Geschichte ist abgeschrieben aus dem Buch „Heiteres aus einem Landarztleben“ von H. Schiefer. Aber sie beschreibt recht lustig ein saudummes, aber auch schmerzhaftes Erlebnis, wie es jedem schon mal passiert sein kann:
„Ein Arbeiter mittleren Alters kam humpelnd zu mir. Der eine Fuß war eingewickelt und steckte in einem übergroßen Pantoffel. Vorsichtig entfernte er selbst seinen Verband und zeigte auf seine dick geschwollene und blau verfärbte große Zehe. Auf meine Frage, was denn da passiert sei, erklärte er mir sein Missgeschick während der vergangenen Nacht:
„Gell, Dokta, da schaugst! Daß so ebbs gibt! Im Bett brich i mir mein Zehan. Woaßt, des untane Brettl vo meina Bettstatt hot a groß Astloch und do spui i mi mit mein Zehan oiwei. Gestan aba bin i z’schnei eingschlafa und wia i mi bei der Nacht umdraht hob, hats scho kracht a.“
Seine Diagnose war goldrichtig. Der gebrochene Zeh erforderte einen Gipsverband für drei Wochen.“
Uns geht’s heute oft auch um materielle Schäden, die halt passieren, oft aus eigenem Verschulden. Schön ist, wenn man trotzdem drüber lachen kann (irgendwann mal).
Das Büchlein habe ich aus unserer Bücherei gerettet. Sie wird jetzt leider aufgelöst. Das ist mehr als schade, aber auch ich hab sie vorher nie besucht. Nur diese Woche zwingt mich ein „Heimatschuss“ ähnlich dem oberen Vorfall, die Couch zu hüten.
Stundenlang Computern, Fernsehschauen und halt Lesen. Aber das Lesen macht jetzt den besten Zeitvertreib, merke ich.
Wie im wilden Westen
Heute, kurz vor Sonnenaufgang, rannte plötzlich ein großes schwarzes Tier über unsere Wiese. Erst dachte ich an einen Hirschen, aber nein, ein Pferd! Ihm folgen weitere, so dass wir eine Herde von rund 10 Tieren auf unserem Rasen hatten. Ich fand, das war ein geradezu majestätischer Anblick. Die Tiere liefen mal nach da, mal nach dort, standen einige Zeit dicht zusammengedrängt zusammen, und verließen uns dann.
Das fanden nicht alle Grundstückbesitzer gut. Der Eigentümer, dem die Pferde weggelaufen waren, hat Beschwerden bekommen.
Topinambur
Topinambur ist eine tolle Pflanze mit vielen Vorteilen, die sich auch in unserem rauen Klima gut anbauen lässt:
- Sie hat eine stattliche,
geradlinige Statur, ähnlich der mit ihr verwandten Sonnenblume, ist aber viel zäher. - Je nach Düngung wird sie bis zu 4m hoch – auch bei uns!
- Einjährig, wächst im Frühjahr aber rasch hoch, kann also auch als Wind- und Sichtschutz genutzt werden.
- Schöne gelbe Blüten ab September bis zum Winter, wenn also vieles andere schon verblüht ist.
- Die Bodenfrüchte sind diabetikergeeignete Süßkartoffeln, die können auch roh gegessen werden. Schmecken in Suppen sehr gut, fast wie Kohlrabi. Die Knollen sind häufig, aber halt nur mittelgroß und etwas runzelig. Festkochend.
- Keine Schädlinge an den Knollen, die üblen Nacktschnecken tun auch nichts am Aufwuchs.
- sie ist total
frostsicher und die Knollen oder Reste davon können im Boden überwintern, treiben immer wieder aus. - Winterlagerung nur in Erde, ist aber nicht empfehlenswert. Besser frisch verarbeiten!
- Das Grüngut ist massig vorhanden, es kann sehr gut an Haustiere verfüttert werden. Hasen fressen es mitsamt dem holzigen Stiel, ist gesund und überfüttert die Tiere nicht. Auch Schafe, Pferde mögens..
- Deckung für Vögel, Wild. Feldhasen graben im Winter gerne die Knollen aus und suchen Deckung unter den Stengeln, wenn sie noch da sind.
- Wuchern kann sie bei uns nur, wenn man es aktiv fördert: ich überfräse den Acker im Frühjahr, dann treiben aus den zerhackten Knollen viele neue Pflanzen. Weitere Ausbreitung als Ackerrand gibt’s nicht (Kleine Wurzelballen, aber keine Stränge wie bei Brennesseln!)
- Wegen des geringen Pflegeaufwands ist das neben den Himbeeren unsere am wirtschaftlichsten nutzbare Gartenpflanze.
- Ernte: einfach den Stamm rausziehen, die Knollen sind unten am Wurzelteller und gehen so leicht mit aus der Erde!
- Rezepte finden Sie u.a. hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/“topinambur/Rezepte.html
Abgabe von Früchten oder Setzlingen gerne, wer was braucht, der melde sich !
Grenzerfahrung: das Int. Holzbildhauersymposium von 1993
Das ist auch schon einige Zeit her: in Haidmühle fand 1993 das Int. Holzbildhauersymposium statt, veröffentlicht unter dem Titel „Grenzgänger wachsen zusammen“. Dämmerts? Ja, die hölzernen Kunstwerke standen noch lange in und um Haidmühle rum! Ein paar gibt es sogar immer noch. „Grenzerfahrung: das Int. Holzbildhauersymposium von 1993“ weiterlesen
Marketing ohne „Blah“ (3) – Gute Texte schreiben
Es ist fast unmöglich, im Marketing auf Sprache zu verzichten. Wer verkaufen will, muss reden, bzw. schreiben. Sprache transportiert Slogans, Inhalte, Empfindungen; sie löst Bilder im Kopf aus und Gefühle, und sie kann uns gründlich blamieren. Wer schlecht formuliert, bewirkt nicht nur viel weniger als er könnte, er bekommt zudem auch schnell den Makel der geringen Bildung.
(Der zweite Teil dieser Serie ist hier.) „Marketing ohne „Blah“ (3) – Gute Texte schreiben“ weiterlesen
Computer-Bootcamp in Haidmühle
golem.de berichtete von einer neuen Studie, die sich mit den Computerkenntnissen von deutschen Schülern befasst. Hier einige Zitate aus dem Artikel:
„So zeigt sich, dass sozial Benachteiligte, […], in ihrer Freizeit mindestens so viel Zeit am Computer verbringen wie sozial privilegierte Schüler. Doch während Letztere die Internetzeit nutzen, um Nachrichten oder praktische Informationen zu finden, bewegen sich die Unterprivilegierten am Computer stärker in sozialen Netzwerken.“ „Computer-Bootcamp in Haidmühle“ weiterlesen
Das 2. MKT
Letzten Sonntag war es wieder soweit: das heiß ersehnte 2. Multikulturelle Treffen in Haidmühle mit dem Programmschwerpunkt „Secon’d Band“. Aus Rokycany, CZ waren Peter Hlávka, Karel Král, Dana Ŝeblová und Zdenĕk Ŝebl angereist um ein Konzert mit tschechischen und slowakischen Folksongs sowie eigenen Produktionen darzubieten. Mal tschechischer Blues, mal balladenartig und rockig, ganz gleich, nach jedem Stück gab es großen Applaus. Wer noch etwas davon hören möchte kann es hier tun: http://bandzone.cz/_88993.
In der Pause mit Gelegenheit zum persönlichen Gespräch wurden wie üblich die Tische mit syrischen und anderen Köstlichkeiten umlagert. Die arabischen Süßigkeiten waren wie auch letztes Mal von unserer Meisterköchin Nisreen herbeigezaubert worden (Nebenbei bemerkt: ihr VHS Kochkurs fand großen Anklang und war in kürzester Zeit ausgebucht!).
Insgesamt über 80 Teilnehmer gab es und diesmal war es noch ein ganzes Stück multikultureller, denn außer unseren tschechischen Interpreten und den Haibischlern kamen auch noch Besucher aus Alt-und Neureichenau, verstärkt durch eine Gruppe afrikanischer Asylbewerber.
Das dritte MKT in Haidmühle ist geplant für Sonntag, den 15. November diesmal bereits ab 14:00 Uhr. Höhepunkt wird dann ein Konzert der deutschen Rockgruppe „The Stringers“ sein.
Gehen Sie doch einfach mal hin, es lohnt sich!
Franz Kies
Deutsch lernen
Marketing ohne „Blah“ (2) – Marketing kostet
Falls Sie Zeit haben, sollten Sie Kahneman lesen („Schnelles Denken, langsames Denken“)… Nein. Lesen Sie’s, selbst wenn Sie keine Zeit haben, das Buch ist zu nützlich. Kahneman erklärt uns System 1 Denken (schnell, intuitiv) und System 2 Denken (methodisch, analytisch). Beides hat seine Berechtigung, leider kommt System 2 Denken sehr oft zu kurz. Außerdem: Marketing kostet! „Marketing ohne „Blah“ (2) – Marketing kostet“ weiterlesen
Arche Bayern im BR
Leider zu spät zugeschaltet, aber heute Abend (ca 19:30) haben wir zufällig einen Beitrag im Bayerischen Rundfunk gesehen – zur Gendatenbank Arche Bayern. Da war die Simone Tausch mit ihrem Freund federführend im Einsatz!
Der Beitrag kann sicher im Bayerischen Rundfunk nachgeschaut werden.
Toll, das ist eine echte Bischofsreuterin.
Pferde! Hunde! Haidmühle.!?
Pferde (-äpfel) auf der Straße, Hunde (-kot) daneben. Wohin soll das bei uns noch führen? Ist Haidmühle die richtige Adresse für Hunde- und Pferdeliebhaber? „Pferde! Hunde! Haidmühle.!?“ weiterlesen
Offener Brief zu Flüchtlingen in Haidmühle
Vor kurzem eingetroffen:
Hallo,
Zu aller erst möchte ich mich für den Einsatz, den Sie bei der Betreuung unserer ausländischen Gäste leisten, bedanken, ich bewundere ihre Leidenschaft in diesem Thema.
Ich denke, Stand jetzt, ist bei Unterbringung und Versorgung unserer Gäste alles einigermaßen geordnet über die Bühne gegangen. Es gab bis jetzt keinerlei Zwischenfälle, die sich gegen diese Gäste gerichtet hätten. Was mich positiv überrascht, da es in unserer Gemeinde durchaus Mitbürger gibt, die für rechte Parolen empfänglich sind.
Die Aktion, an einem Nachmittag in der Turnhalle für ein besseres miteinander von Gästen und Einheimischen zu sorgen finde ich „Offener Brief zu Flüchtlingen in Haidmühle“ weiterlesen

