Topinambur

Topinambur ist eine tolle Pflanze mit vielen Vorteilen, die sich auch in unserem rauen Klima gut anbauen lässt:

  • Sie hat eine stattliche, Topinambur Pflanzegeradlinige Statur, ähnlich der mit ihr verwandten  Sonnenblume, ist aber viel zäher.
  • Je nach Düngung wird sie bis zu 4m hoch – auch bei uns!
  • Einjährig, wächst im Frühjahr aber rasch hoch, kann also auch als Wind- und Sichtschutz genutzt werden.
  • Schöne gelbe Blüten ab September bis zum Winter, wenn also vieles andere schon verblüht ist.
  • Die Bodenfrüchte sind diabetikergeeignete Süßkartoffeln, die können auch roh gegessen werden. Schmecken in Suppen sehr gut, fast wie Kohlrabi. Die Knollen sind häufig, aber halt nur mittelgroß und etwas runzelig. Festkochend.
  • Keine Schädlinge an den Knollen, die üblen Nacktschnecken tun auch nichts am Aufwuchs.
  • sie ist total Topinambur Knolle Fruchtfrostsicher und die Knollen oder Reste davon können im Boden überwintern, treiben immer wieder aus.
  • Winterlagerung nur in Erde, ist aber nicht empfehlenswert. Besser frisch verarbeiten!
  • Das Grüngut ist massig vorhanden, es kann sehr gut an Haustiere verfüttert werden. Hasen fressen es mitsamt dem holzigen Stiel, ist gesund und überfüttert die Tiere nicht. Auch Schafe, Pferde mögens..
  • Deckung für Vögel, Wild. Feldhasen graben im Winter gerne die Knollen aus und suchen Deckung unter den Stengeln, wenn sie noch da sind.
  • Wuchern kann sie bei uns nur, wenn man es aktiv fördert: ich überfräse den Acker im Frühjahr, dann treiben aus den zerhackten Knollen viele neue Pflanzen. Weitere Ausbreitung als Ackerrand gibt’s nicht (Kleine Wurzelballen, aber keine Stränge wie bei Brennesseln!)
  • Wegen des geringen Pflegeaufwands ist das neben den Himbeeren unsere am wirtschaftlichsten nutzbare Gartenpflanze.
  • Ernte: einfach den Stamm rausziehen, die Knollen sind unten am Wurzelteller und gehen so leicht mit aus der Erde!
  • Rezepte finden Sie u.a. hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/“topinambur/Rezepte.html

Abgabe von Früchten oder Setzlingen gerne, wer was braucht, der melde sich !

Siehe auch hier.

Marketing ohne „Blah“ (3) – Gute Texte schreiben

Es ist fast unmöglich, im Marketing auf Sprache zu verzichten. Wer verkaufen will, muss reden, bzw. schreiben. Sprache transportiert Slogans, Inhalte, Empfindungen; sie löst Bilder im Kopf aus und Gefühle, und sie kann uns gründlich blamieren. Wer schlecht formuliert, bewirkt nicht nur viel weniger als er könnte, er bekommt zudem auch schnell den Makel der geringen Bildung.
(Der zweite Teil dieser Serie ist hier.)  „Marketing ohne „Blah“ (3) – Gute Texte schreiben“ weiterlesen

Computer-Bootcamp in Haidmühle

golem.de berichtete von einer neuen Studie, die sich mit den Computerkenntnissen von deutschen Schülern befasst. Hier einige Zitate aus dem Artikel:

„So zeigt sich, dass sozial Benachteiligte, […], in ihrer Freizeit mindestens so viel Zeit am Computer verbringen wie sozial privilegierte Schüler. Doch während Letztere die Internetzeit nutzen, um Nachrichten oder praktische Informationen zu finden, bewegen sich die Unterprivilegierten am Computer stärker in sozialen Netzwerken.“  „Computer-Bootcamp in Haidmühle“ weiterlesen

Das 2. MKT

Letzten Sonntag war es wieder soweit: das heiß ersehnte 2. Multikulturelle Treffen in Haidmühle mit dem Programmschwerpunkt „Secon’d Band“. Aus Rokycany, CZ waren Peter Hlávka, Karel Král, Dana Ŝeblová und Zdenĕk Ŝebl angereist um ein Konzert mit tschechischen und slowakischen Folksongs sowie eigenen Produktionen darzubieten. Mal tschechischer Blues, mal balladenartig und rockig, ganz gleich, nach jedem Stück gab es großen Applaus. Wer noch etwas davon hören möchte kann es hier tun: http://bandzone.cz/_88993.

In der Pause mit Gelegenheit zum persönlichen Gespräch wurden wie üblich die Tische mit syrischen und anderen Köstlichkeiten umlagert. Die arabischen Süßigkeiten waren wie auch letztes Mal von unserer Meisterköchin Nisreen herbeigezaubert worden (Nebenbei bemerkt: ihr VHS Kochkurs fand großen Anklang und war in kürzester Zeit ausgebucht!).

Insgesamt über 80 Teilnehmer gab es und diesmal war es noch ein ganzes Stück multikultureller, denn außer unseren tschechischen Interpreten und den Haibischlern kamen auch noch Besucher aus Alt-und Neureichenau, verstärkt durch eine Gruppe afrikanischer Asylbewerber.

Das dritte MKT in Haidmühle ist geplant für Sonntag, den 15. November diesmal bereits ab 14:00 Uhr. Höhepunkt wird dann ein Konzert der deutschen Rockgruppe „The Stringers“ sein.
Gehen Sie doch einfach mal hin, es lohnt sich!

Franz Kies

Deutsch lernen

Bei einem meiner Besuche bei der Familie Alkhalil habe ich kürzlich dieses Bild im Wohnzimmer vorgefunden. Das ist natürlich eine der hervorragenden Methode Deutsch zu lernen.
Franz Kies

Deutsch lernen
Deutsch lernen

 

Marketing ohne „Blah“ (2) – Marketing kostet

Falls Sie Zeit haben, sollten Sie Kahneman lesen („Schnelles Denken, langsames Denken“)… Nein. Lesen Sie’s, selbst wenn Sie keine Zeit haben, das Buch ist zu nützlich. Kahneman erklärt uns System 1 Denken (schnell, intuitiv) und System 2 Denken (methodisch, analytisch). Beides hat seine Berechtigung, leider kommt System 2 Denken sehr oft zu kurz.  Außerdem: Marketing kostet! „Marketing ohne „Blah“ (2) – Marketing kostet“ weiterlesen

Arche Bayern im BR

Leider zu spät zugeschaltet, aber heute Abend (ca 19:30) haben wir zufällig einen Beitrag im Bayerischen Rundfunk gesehen – zur Gendatenbank Arche Bayern. Da war die Simone Tausch mit ihrem Freund federführend im Einsatz!

Der Beitrag kann sicher im Bayerischen Rundfunk nachgeschaut werden.

Toll, das ist eine echte Bischofsreuterin.

Offener Brief zu Flüchtlingen in Haidmühle

mailboxVor kurzem eingetroffen:
Hallo,
Zu aller erst möchte ich mich für den Einsatz, den Sie bei der Betreuung unserer ausländischen Gäste leisten, bedanken, ich bewundere ihre Leidenschaft in diesem Thema.
Ich denke, Stand jetzt, ist bei Unterbringung und Versorgung unserer Gäste alles einigermaßen geordnet über die Bühne gegangen. Es gab bis jetzt keinerlei Zwischenfälle, die sich gegen diese Gäste gerichtet hätten. Was mich positiv überrascht, da es in unserer Gemeinde durchaus Mitbürger gibt, die für rechte Parolen empfänglich sind.
Die Aktion, an einem Nachmittag in der Turnhalle für ein besseres miteinander von Gästen und Einheimischen zu sorgen finde ich  „Offener Brief zu Flüchtlingen in Haidmühle“ weiterlesen

Marketing ohne „Blah“ (1) – Marketing Grundlagen

Die Grundlagen:

Marketing hat einen konkreten Zweck: den Umsatz zu steigern, das Geschäft am Leben zu erhalten.

Marketing findet dort statt, wo Sie Ihrem zukünftigen Kunden klar machen, warum er Ihr Produkt kaufen soll. Das Verkaufen kommt danach.

Viele miese Produkte verkaufen sich durch gutes Marketing hervorragend. Viele gute Produkte liegen wegen miesem Marketing wie Blei in den Regalen. Sie können ein Produkt haben, ohne Personal zu besitzen, eine eigene Buchhaltung, einen Einkauf oder eine eigene Produktion. Sie können (in der Regel) aber nichts verkaufen, ohne Marketing zu machen. Marketing ist die wichtigste Tätigkeit in vielen Firmen. Viele Firmen wissen das jedoch nicht.

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Der Ring des Nibelungen – Werkseinführung

Nach Jesus Christus ist Richard Wagner der Mensch, über den die meisten Bücher geschrieben wurden. Das muß einen Grund haben.

Richard Wagner war ein genialer (hier passt das Wort ausnahmsweise) Komponist. Was er an Drama, Emotion, Handlung und Wucht bietet, ist wirklich unglaublich (von Wagner zehrt die Filmmusik noch heute).  Seine Opern gehören zu den beeindruckensten Kunstwerken, die die westliche Kultur hervorgebracht hat.

Aber…
„Der Ring des Nibelungen – Werkseinführung“ weiterlesen

Dem Land geht es schlecht

Neulich stellte in meiner philosophischen Gesprächsrunde jemand die Frage, warum die Welt so hektisch, unpersönlich und egoistisch geworden sei. Dazu ein Buchtipp:

Tony Judt war Professor für Europäische Studien in New York. In seinem Buch analysiert und erklärt er die Lage der Gesellschaften der westlichen Länder als Ergebnis der politischen Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg. Erhellend ist seine Darstellung, wie die Politik der 68er dazu führte, dass das Thema „Identität“ den öffentliche Diskurs eroberte – als Auslöser der Entwicklung, der wir uns heute ausgesetzt sehen. Die bedenklichen Folgen (auch für die Wohlhabenden) der wachsenden Ungleichheit bei den Gehältern bringen ihn zu einem Plädoyer für eine Rückbesinnung auf den Staat und ein Erstarken der westlichen Sozialdemokratie. Fundiert, durchdacht und weit weg von Stammtischparolen der einen oder der anderen Fraktion kommt er nach Analyse der Lage zu dem Schluss: „Die Sozialdemokratie steht nicht für eine ideale Zukunft, sie steht nicht einmal für die ideale Vergangenheit. Aber von allen Optionen, die uns zur Verfügung stehen, ist sie die beste.“

Tony Judt: „Dem Land geht es schlecht- Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit“

Haibischl