Gold – Grubenfeld Sulzau bei Schnellenzipf

Historische Karte Bayern-02_7148_N_1963

von Gastautor Elmar Hartl

Gut bekannt sind die Grubenfelder (oder auch als Grübenfelder bekannt), d.h. die Bereiche in denen Bergbau betrieben wurde im Quellbereich der Kalten Moldau. Das größte reicht von dem Goldgrubenbach bis nach Ludwigsreut und zählt damit zu den größten im Bayerischen Wald. Zwischen Schnellenzipf und Langreut gibt es ein weiteres, das bei knapp 700 m Länge und bis zu 100 m Breite sehr gut zu erkennen ist.

Der Wanderweg Nr. 2 durchquert auf der Forststraße gemeinsam mit dem Goldenen Steig das Grubenfeld. Manchem mögen die Hügel rechts und links des Weges aufgefallen sein, doch daran, dass hier Leute nach Gold gruben, hat wohl kaum jemand gedacht. Erst Hermann Kerscher vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege hat diese alten, auffälligen Bergbauspuren am Schreibtisch als Überbleibsel der Goldwäscher erkannt. Dieser entdeckte die Seifenhügel*, als er am Computer mit Hilfe der Bilder der damals ganz neu entwickelten Methode des Airborne Laserscans (ALS) den Goldenen Steig dokumentierte. Das Grubenfeld stellte er erstmals 2011 am 30. Niederbayerischen Archäologentag in Deggendorf der Öffentlichkeit vor. (Heute sind diese ALS-Bilder im BayernAtlas unter dem Stichwort Geländerelief frei zugängig.)

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Mobile Tests im Landkreis Freyung-Grafenau

Corona Virus

Die IMS Rettungsdienst GmbH und der BRK-Kreisverband wurden vom staatlichen Gesundheitsamt Freyung-Grafenau beauftragt, Abstriche durchzuführen. Täglich werden jetzt betroffene Kontaktpersonen mit dem Verdacht auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus abgestrichen.
Ablauf: Das Gesundheitsamt bereitet täglich eine Namensliste mit Kontaktpersonen vor und übergibt diese an die jeweilige Fahrzeugbesatzung. Im Laufe eines Tages werden die dort genannten Personen abgefahren und jeweils Abstrich-Proben genommen. Aktuell umfassen diese Listen täglich 30 – 40 Personen. Am Ende des jeweiligen Tages werden die abgenommenen Proben gesammelt im Gesundheitsamt abgegeben und von dort ins jeweilige Labor verbracht.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass betroffene Kontaktpersonen nicht mehr ihr häusliches Umfeld verlassen müssen, sondern bequem zu Hause aufgesucht werden und nicht in Warteschlangen an einem zentralen Drive-In lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Auch eine dadurch bedingte Ansteckungsgefahr wird erheblich gemindert.
Aufgrund der aktuell bayernweit sehr hohen Anzahl an Proben ist momentan mit einer Wartezeit von bis zu fünf Tagen zu rechnen, bis die Betroffenen eine entsprechende Rückmeldung erhalten.
Mehr und aktuelle Infos gibt es auf der Internetseite des Landkreises!

Kommunalwahlen in Bayern 2020

Kommunalwahlen

Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen 2020 hat der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) zur Orientierung für Wähler*innen einen Forderungskatalog veröffentlicht um ein „urenkeltaugliches Bayern“ zu gewährleisten.

Forderungskatalog zur Wahl
Forderungskatalog zur Wahl

Lichtverschmutzung

Sternenhimmel

von Detlef Koschny, Mitarbeiter bei der ESA

Seit nunmehr vier Jahren haben wir ein Ferienhaus in Haidmühle. Einer der Gründe warum wir dorthin wollten war die Nähe zur Natur. Das beinhaltet nicht nur Wald, Moor, und Vögel, sondern auch den Sternenhimmel, der hier – wie in nur wenigen Gebieten in Deutschland – noch hervorragend zu geniessen ist. Der Grund: Im Woid ists finsta. Nicht nur den Milchstrassenfetischisten, sondern auch den Bienen und anderen Insekten und Vögeln gefällt das. Es ist mittlerweile erwiesen, dass einer der Gründe, warum Insekten immer weniger werden, unsachgemässe Beleuchtung ist (z.B. Grubisic et al. 2018, Annals of Applied Biology, hier die Zusammenfassung. Nachfolgend ein paar Informationen zu diesem Thema, in der Hoffnung dass bei uns Licht sinnvoll eingesetzt wird und nicht zum “Verlust der Nacht” führt.

Der Mensch, sowie jedes andere Lebewesen hat sich auf den Tag-Nacht-Zyklus eingestellt. Wenn es finster ist, schlafen wir; ist es hell sind wir wach. Neben CO2, Feinstaub, und Elektrosmog wird aktuell auch immer mehr die drastische Zunahme an Beleuchtung zum Problem – die sogenannte Lichtverschmutzung. Diese hat verschiedenste Folgen. Beobachten Sie doch mal die typische Haidmühler Strassenlampe in einer Sommernacht. Da schwirren haufenweise Insekten rum. Die glauben, dass es noch Tag ist – oder, wie z.B. Bienen, versuchen sich an einem vermeintlichen Mondlicht zu orientieren. Bis sie aus Erschöpfung abstürzen.

Bei Menschen wird die Produktion des zum Schlafen notwendigen Melatonin durch blaues Licht reduziert. Bei uns glücklicherweise noch kein grosses Problem, weil unsere Strassenlampen hauptsächlich im Gelben leuchten. So sollte das auch bleiben. Unsachgemässe Beleuchtung kann aber auch Blendung verursachen, siehe Bild 1. Das oft benutzte Argument “Nur wenn es hell ist, sind wir sicher” wird dann bedeutungslos wenn wir durch Lampen geblendet werden, und die Schatten dadurch umso dunkler sind. Und ausserdem: Licht braucht Strom, und Strom kostet Geld.

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Spritztour in den Wald

Harvester im Einsatz

Bei meinen Radtouren durch den Forst habe ich auffällig viele Holzlager gesehen mit einer mir noch unbekannten Markierung: roter Kreis mit roten Kreuz. Auf die Frage an einen Waldarbeiter was die Markierung bedeutet war die Antwort: “das sind mit Insektizid behandelte Baumstämme deshalb sollte in dieser Gegend niemand unterwegs sein!” Auf die weitere Frage wer in unserer Bevölkerung bzw. unter den Touristen über die Bedeutung dieses Warnhinweises Bescheid weiß war die wenig befriedigende Antwort: “vermutlich kaum einer!”

In diesem Zusammenhang kamen mir dann noch eine ganze Menge andere Fragen in den Sinn:
Ist es gerechtfertigt, dass mit Insektizid behandelte Bäume direkt an der Straße für Forstarbeiten bzw. für Wanderer und Radfahrer nur wenige Meter vom Kreuzbach gelagert werden? Ich dachte immer bei Gewässern müssten größere Mindestabstände eingehalten werden!?

Holzlager am Kreuzbach
Holzlager am Kreuzbach
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Riesiger Erfolg mit der Bücherstubn

Das Eldorado ist immer göffnet!

Nach fast zwei Monaten Betrieb der Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado gilt als Fazit: kühnste Hoffnungen, geschweige denn Erwartungen haushoch übertroffen!

Weit über 100 Besucher nicht nur aus der Gegend um Haidmühle sondern auch aus Hohenau, Grainet, Jandelsbrunn, Grafenau bzw. Touristen/Gäste auch von weiter her kamen zu Besichtigung und Ausleihe. Ein Rucksackwanderer aus Tschechien nutzte die Gelegenheit um gleich darin zu übernachten!

Viele dieser Besucher waren echte Lese-Ratten, was in unserem digitalen Zeitalter schon eher die Ausnahme ist. Und – ein zusätzlicher Gast kommt mindestens täglich, meist in der Nacht, zu Besuch, die so genannte Lese-Maus. Ihr geht es aber anscheinend weniger um den Inhalt als vielmehr um manche Einbände vor allen Dingen älterer Bücher oder auch um das eine oder andere Plüschtier. Trotz vielfältiger Versuche ist es bisher nicht gelungen diese lesehungrigen Wesen auszusperren! Also nicht Erschrecken sollte mal eine Maus mit Lesebrille vorbeihuschen!

Älter als die Erde…

2016 zog dieser Meteorit über Haidmühle um dann in der Gegend von Braunau niederzugehen

Tag der offenen Tür bei der seismologischen und Infraschall-Messstation bei uns im bayerischen Wald: eine echte Überraschung! Wer hätte gedacht, dass es hier so viel interessantes zu sehen und zu erfahren gab!

Eine der 25 im Felsen versenkten Messstationen
Eine der 25 im Felsen versenkten Messstationen

Eine ganze Mannschaft von Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gab auf vielen Informationsständen Einblick in ihre Arbeit. Da gab es Gespräche zur Polarforschung in der Antarktis, zur Erdbebenmessung, zu Meteoriten, zur Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags und und und. Praktische Experimente dienten zum leichteren verständlich machen komplexer Zusammenhänge.

Mit dem Hubschrauber zur Antarktisstation
Mit dem Hubschrauber zur Antarktisstation

Eröffnung der Ludwigsreuter Bücherstubn – gegen das Büchersterben

Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado

Es ist schon irgendwie eine paradoxe Situation! Einerseits werden in vielen Großstädten gigantische Kulturtempel gebaut in denen die Bibliothek oder vielleicht besser ausgedrückt die Mediathek eine tragende Rolle spielt. Andererseits setzt sich die Schließung gerade kleinerer, ländlicher Bibliotheken beschleunigt fort.

Nachdem bereits vor einiger Zeit die Haidmühler Bibliothek geschlossen wurde, ist es seit vorigem Jahr auch mit der Bischofsreuter Einrichtung zu Ende gegangen. Selbst in Mittelzentren wie Waldkirchen gehören Bibliotheken der Vergangenheit an.
Einerseits liegt diese Entwicklung sicher an den neuen Medien mit Handynutzung, Facebook,
Twitter, Instagram und WhatsApp, andererseits auch an oftmals vorgefundener Unflexibilität in bestehenden Einrichtungen. Auch Bibliotheken müssen, wenn sie bestehen wollen mit der Zeit gehen und neue attraktive Angebote hinzufügen um sich auf diese Weise vom reinen Lesetempel zum Treffpunkt und Kulturzentrum weiter zu entwickeln.

Ein gewisser, wenn auch sehr beschränkter Ersatz für die ehemaligen Bibliotheken ist vor allen Dingen in den Städten entstanden durch umgewidmete Telefonzellen oder frei aufgestellte Bücherschränke in denen jeder Bürger Bücher entnehmen oder einstellen kann, ohne Überwachung, ohne Registratur oder sonstige Formalitäten und immer geöffnet.
Ab sofort ist eine gemeinschaftliche Bibliothek (Mediathek?) auch bei uns im Woid eröffnet:

die Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado.

Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado von außen
Ludwigsreuter Bücherstubn Eldorado von außen

„Leben für Moore“ – 30 Jahre Öffnung Eiserner Vorhang

Das Projekt „Leben für Moore“

Unter dem Motto ‚globale Probleme wie Arten- und Klimaschutz – lokale Lösungen‘ leistet das Moorprojekt am Grünen Band Bayern-Tschechien einen wichtigen Beitrag!

Jeder weiß es, zu wenige tun etwas!! Und noch weniger gehen tatsächlich systemisch an das Problem heran. Und doch, ab und zu gibt es auch die gute Nachricht:

Das von der Europäischen Union zu 60 % und vom tschechischen Umweltministerium sowie dem bayerischen Naturschutzfonds geförderte Projekt “Life for Mires” ist so ein Vorzeigeprojekt. Hier wird systemisch und langfristig gedacht. Auch wenn die Laufzeit nur sechs Jahre beträgt so geht doch der gegenwärtige Zeithorizont über mindestens zehn Jahre.

In dieser Zeit sollen unter anderem trocken gelegte Flächen mit daraus folgender beträchtlicher Grundwasserabsenkung wieder renaturiert werden. Ziel ist es Entwässerungskanäle stillzulegen bzw. aufzufüllen, den Grundwasserspiegel wieder von zum Beispiel 1,2 m auf 50 cm anzuheben, dadurch die Artenvielfalt zu erhöhen, natürliche Flussläufe wieder herzustellen und infolge die natürlichen Kreisläufe wieder verstärkt in Gang zu bringen. Gleichzeitig werden alte Flussläufe reaktiviert und mäandern durch die Landschaft hin zum bestehenden Flusssystem.

Karl Haberzettl und Melanie Kreutz vom Bund Naturschutz geben eine Einführung zum Projekt in unserem Landkreis Freyung Grafenau
Karl Haberzettl und Melanie Kreutz vom Bund Naturschutz
geben eine Einführung zum Projekt in unserem Landkreis Freyung Grafenau

Allein diese Ziele wären schon den Aufwand wert aber es geht noch weiter:

Durch die Anhebung des Grundwasserspiegels erfolgt eine Abkühlung des Bodens was wiederum dazu führt den Wasserkreislauf zu ‘normalisieren’. Es gibt mehr lokale Niederschläge, das versickernde Wasser bleibt länger vor Ort und fließt erst relativ langsam in tiefer gelegene Regionen um dort ebenfalls den Grundwasserstand aufzufüllen bzw. zumindest anzuheben. Es geht bei diesem Projekt auch um die langfristig nachhaltige Wasserversorgung.
Gegenden, wo die Desertifikation schon weit fortgeschritten ist sind z.B. in Südspanien zu finden. Um Wasser zu fördern muss immer tiefer gebohrt werden – bis zu 100 m und mehr. Harald Lesch spricht bereits davon, dass früher oder später Portugal, Spanien und Süditalien wegen Wassermangel, Dürre und extrem hohen Temperaturen aufgegeben werden müssen. Ohne einschneidende Maßnahmen wird der fortschreitende Klimawandel auch bei uns zu trockenen ‘Wüstengegenden’ führen.

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Wahnsinn: Hundeschlitten-Weltmeisterschaft in Haidmühle

Malamuten: wann geht's denn endlich los?

Samojeden: sind wir nicht wunderschön? Und rennen können wir auch noch!
Samojeden: sind wir nicht wunderschön? Und rennen können wir auch noch!

Was für ein Ereignis in Haidmühle: 2000 Hunde, 220 Starter,
19 Nationen!!
Klein-Alaska am Fuße des Dreisessels!

Vier Tage Remmi-Demmi mit allem was dazu gehört für mehr als 20.000 Besucher! So ein Großereignis hat es hier noch nie gegeben. Ob ein vergleichbares Event noch mal stattfindet steht in den Sternen bzw. ist stark abhängig auch vom Klimawandel. „Wahnsinn: Hundeschlitten-Weltmeisterschaft in Haidmühle“ weiterlesen

Nachruf auf Inge Krüger

Inge Krüger

Immer noch sind wir bestürzt von der Nachricht über den Tod von Inge Krüger!

Für uns im Helferkreis Haidmühle war sie eine zentrale Persönlichkeit. Es ist ganz unglaublich was sie für geflüchtete Menschen in den letzten Jahren seitdem wir uns näher kannten geleistet hat. Tausende von Kilometern ist sie gefahren zu Arztbesuchen, Behördengängen und Einkäufen. Telefonisch, per Brief oder E-Mail und auch persönlich hat sie auf Ämtern vorgesprochen um sich für Flüchtlinge einzusetzen.

Sie selbst hat als „Helfersyndrom“ bezeichnet was sie schon viele Jahrzehnte antrieb. Das war zum Beispiel ihr Einsatz für Frauen, Flüchtlinge (von DDR-Ausreisenden bis zu vietnamesischen Bootsflüchtlingen), ausländische Arbeitnehmer, Jugendliche mit Problemen und wer sonst noch ihrer Hilfe bedurfte.

Inge war eine starke Frau und wir vermissen sie schon jetzt!

Helferkreis Haidmühle

Neuer Internetauftritt Haidmühle!

Blick vom Hochstein

Die Homepage von Haidmühle war bisher eher nichts-sagend um nicht zu sagen langweilig und altmodisch.

Und jetzt, bei einem kürzlichen Besuch von www.haidmuehle.eu die große Überraschung: es gibt einen neuen Internetauftritt! Modern gestaltet, übersichtlich, informativ!

Wenn jetzt auch noch die kontinuierliche Betreuung klappt, ist das ein echter Fortschritt zu einer zeitgemäßen Darstellung von Haidmühle,  zumindest mal im Internet… Gratulation!

PS: Das Foto zeigt die Region Haidmühle aufgenommen vom Hochstein vor einigen Tagen!

Bundespräsident im Landkreis

Bundespräsident im Landkreis

Frank Walter Steinmeier, unser deutscher Bundespräsident besuchte am 18. Juli 2018 den Landkreis Freyung Grafenau. Diese Reise geschah im Rahmen des vom Präsidialamt kreierten Programms „Land in Sicht“. Und, Steinmeier beschloss tatsächlich unseren Landkreis als ersten in seiner Liste zu besuchen. Beim abschließenden Empfang in Perlesreut erklärte er in seiner Rede auch noch den Grund seines Hierseins:

Nach Steinmeiers Worten „lebt die Hälfte der deutschen Bevölkerung im ländlichen Raum. Das gesellschaftliche und politische Interesse scheint sich jedoch großenteils nur auf die Ballungszentren und den städtischen Raum zu richten”. Kein Wunder, dass sich große Teile der Landbevölkerung vernachlässigt oder wie er sagt „abgehängt” fühlen. Wenn es keinen örtlichen Arzt mehr gibt, keine Geschäfte oder Gastronomie, wenn kommunale Einrichtungen geschlossen werden, dann wird die Reaktion vieler Bürger gut verständlich. Andererseits gibt es auch vielversprechende positive Beispiele der ländlichen Entwicklung wie zum Beispiel die große Anzahl von Hightech-Unternehmen oder auch den Technologiecampus der Hochschule Deggendorf in Grafenau und anderswo im Landkreis.
Ganz besonders ging er auch auf die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Landkreis ein: erst durch den Einsatz unzähliger ehrenamtlicher Bürger würden Entwicklungen angestoßen bzw. ermöglicht werden die ohne sie nicht zu schaffen wären!

Mit seinen Reisen durch die deutschen Lande möchte sich der Bundespräsident  einerseits über die ländliche Entwicklung informieren und andererseits den Bürgern zeigen, dass sich auch die hohe Politik für sie interessiert und verstärkt in Dialog treten möchte.

Das war sicher der vielversprechende Auftakt einer langen Reise und wir können  nur hoffen, dass diesen Worten auch verstärkt Taten folgen werden.

Die Uhrenmanufaktur

Uhren auf der Dreiländermesse Passau

Von Herbert Eisner

Mein Hobby war es immer schon Natursteine wie Findlinge oder Kieselsteine zu sammeln, zu schleifen und zu polieren. Mit Naturstein oder Holz zu arbeiten ist einfach meine große Leidenschaft.

Deshalb hatte ich ja ursprünglich auch meine Ausbildung als Schreiner absolviert und später den Meister in Fliesen-und Plattenverlegung gemacht. Seit 1995 bin ich in Haidmühle als „Fliesen Eisner” selbständig.

Eines Tages kam ich dann auf die Idee eine Wanduhr aus Naturstein und Marmor zu basteln.

Herbert Eisner zeigt seine Kreationen
Herbert Eisner zeigt seine Kreationen

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