Biber in Haidmühle angekommen

Der folgende Artikel war schon mal ganz kurz im Haibischl. Wegen eines schlimmen faktischen Fehlers ist das in die Hose gegangen und so musste er entfernt werden. Ich war sehr enttäuscht über meine eigene unzureichende Recherche. Aber hier kommt er wieder – als fiktiver Artikel! Dank gilt den guten Haibischl-Freunden, die den Ansporn dazu geliefert haben! Die Korrektur kommt dann am Schluss.

Hier der fiktive Teil: „Biber in Haidmühle angekommen“ weiterlesen

Wie man Flüchtlingsströme aus Afrika erzeugt – eine Checkliste

Textil-

industrie

Den afrikanischen Markt mit Billigware überschwemmen Erledigt, es gibt keine nennenswerte Textilindustrie mehr
Hähnchen-

zucht

Mit subventionierten europäischen Abfallprodukten den Markt überschwemmen Erledigt, anwachsende Eigenproduktion ist fast zum Erliegen gebracht
Fischfang Mit Fabrikschiffen die Fische auf dem offenen Meer wegfangen bevor sie in den Bereich einheimischer Fischer geraten Erledigt, die Fischereierträge einheimischer Fischer wurden minimiert
Tomatenan-

pflanzungen

Mit subventionierten europäischen Tomatenprodukten den Markt überschwemmen Erledigt, die auch mit Hilfe europäischer Entwicklungshilfe anlaufende Tomatenproduktion von Kleinbauern wurde mehr oder weniger gestoppt
Milchprodukte Mit subventionierten europäischen Milchprodukten den Markt überschwemmen Erledigt, seit 2009 Export nach Afrika 2,5 x gesteigert
Schokolade Mit Kinderarbeit bzw. ausbeuterischen Löhnen produzierte Schokolade/Bananen konsumieren Erledigt, Schokolade/Bananen mit Fairtrade Siegel erreichen nur geringen Marktanteil
Zölle für

europäische

Waren

Den afrikanischen Staaten europäische Partnerschaftsabkommen aufzwingen, so dass Schutzzölle innerhalb einiger Jahre komplett abgebaut werden müssen bzw. den Zollsatz so niedrig ansetzen, dass einheimische Produzenten nicht gegen übermächtige Konzerne konkurrieren können Fast erledigt, Abkommen sind formuliert und sollen/müssen in der nächsten Zeit in Kraft treten
Landgrabbing Ländereien erwerben um exportfähige Agrargüter anzubauen und weniger Anbaufläche für im Land bleibende Produktion schaffen Erledigt, das meiste ist schon gelaufen, neue Projekte werden seltener/geheimer
Korruption/

Unterminierung staatlicher Strukturen

Schmiergelder an afrikanische Eliten/Warlords zahlen um Rohstoffe zu Billigstpreisen zu beziehen und damit die Korruption verstärken und rechtsstaatliche Strukturen aushöhlen Erledigt, läuft gut wie jeder am Handyabsatz mit z.B. verbautem Coltan aus dem Kongo sehen kann
CO2 In Deutschland 5x soviel CO2 pro Kopf erzeugen als unsere Erde verträgt und damit den Klimawandel anheizen, ähnlich mit ökologischem Fußabdruck Erledigt, Änderung unseres Lebensstils ist nicht wirklich in Sicht!
Und, und, und

Weiterführende Links:
http://www.inkota.de
https://www.foodwatch.org
http://www.younicef.de/ausbeutungvonkindern.html
http://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/kinder-und-jugendliche/kinderarbeit/ursachen-von-kinderarbeit.html
http://www.umweltinstitut.org
http://www.klimawandel-global.de
http://www.co2online.de/klima-schuetzen/klimawandel
http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie

Make Munich

Mit über 7500 Besuchern an zwei Messetagen war die Messe „Make Munich“ ein Riesenerfolg. So bunt und breitgefächert hat sich das Maker Movement in Süddeutschland noch nie dargestellt. Neue Themenfelder wie z.B. die Green Maker Area und die FashTech Zone sind sicherlich ausbaufähig, zeigten aber Richtungen an, in denen sich die Makerszene weiterentwickeln wird.

In den Workshops vermittelten „Maker“ dem breiten Publikum ihre Tipps, Tricks und Fertigkeiten. Wer also seine eigene Kleidung bedrucken, Roboter bauen, mit RaspberryPi programmieren, Löten lernen, Nähen, Upcyceln, Leuchten bauen, Pflanzenkläranlagen entwickeln und Musik machen und und und… konnte das direkt vor Ort ausprobieren und lernen.

Was den Bereich des 3-D Drucks angeht, kommt an der Make Munich keiner mehr vorbei. Neue Techniken, neue Drucker, neue Materialien, neue Trends – sowohl für Branchenkenner als auch für Einsteiger war die Make Munich höchst informativ.

Ein Highlight am Abend war der Hebocon mit 18 Robotern, die gegeneinander antraten, um sich vom Spielfeld zu verdrängen – das hat wirklich Spaß gemacht.

http://make-munich.de/
https://www.tagesschau.de/inland/make-munich-101.html
http://www.br.de/nachrichten/make-munich-maker-100.html
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So vermeiden Sie schädliches Radon

oder: „Der Tod kommt aus dem Keller“ (Klingt wie ein schlechter Krimi)

Täglich sterben fünf Personen in Deutschland an Lungenkrebs, der durch das radioaktive Gas Radon verursacht wurde. Also rund 1900 Menschen pro Jahr. Das ist zwar vernachlässigbar in Vergleich zu den Toten durch Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems (338 056), für die Betroffenen ist es aber trotzdem unangenehm.

Hier die Fakten:  „So vermeiden Sie schädliches Radon“ weiterlesen

Anerkennung beim 4. MKT

Das 4. Multikulturelle Treffen – MKT – in Haidmühle begann mit einem Grußwort unserer Bürgermeisterin, Frau Fenzl, zur positiver Arbeit des Helferkreises Haidmühle. Im Rahmen dieser Ansprache übergab Frau Fenzl einen Scheck in Höhe von 1000 € an den Helferkreis zur Unterstützung der Arbeit. Der Gemeinderat hatte einstimmig diese Unterstützung beschlossen. Der Helferkreis bedankt sich sehr herzlich dafür!  „Anerkennung beim 4. MKT“ weiterlesen

Zwiespältige Klimakonferenz in Paris

Wie sieht es einige Wochen später mit der Klimakonferenz  von Paris aus:
Noch immer gilt die Aussage vom historischen Durchbruch! Andererseits…
… führen z.B. alle bisherigen freiwilligen Verpflichtungen die in und für Paris abgegeben wurden zu einer Klimaerwärmung von knapp 3 °C, also weit von den verkündeten 2 °C bzw. 1,5 °C entfernt.

Leute die an führender Stellung für/an der Klimakonferenz mitgearbeitet haben (Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Graßl, war u.a. tätig als Klimaberater für die Bundesregierung) sagen, dass 1,5 °C nur einzuhalten wären, wenn wir morgen (also nicht in zehn Jahren) weltweit alle Kohlekraftwerke und die Waldzerstörung sofort stoppen, gigantische Aufforstungsprojekte anpacken, usw. usw., d.h. es gibt so gut wie keine Chance die 1,5 °C einzuhalten und auch die 2° sind eher unwahrscheinlich.

Momentan befinden wir uns auf dem Weg in Richtung 5-7° Klimaerwärmung weltweit (lt. Prof. Dr. Andreas Oschlies, GEOMAR, Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel, vorgestellt im Rahmen einer Forschungsarbeit für die Bundesregierung). 5° Klimaveränderung (damals nach unten) hat 100.000 Jahre Eiszeit verursacht. Über längere Perioden betrachtet brachte 1°C Temperaturerhöhung ca. 20 m Meeresanstieg….

Einige Links zum Thema Klimawandel: Klimawandel in Deutschland,
co2online.de, Greenpeace

Ein Ort des Glücks

mit dieser Überschrift erschien jetzt in der Weihnachtsausgabe der Nürnberger Nachrichten ein äußerst positiver Artikel über Haidmühle und wie hier das Zusammenleben mit syrischen Flüchtlingen funktioniert. Interessant ist auch unter welchen Überschriften der Autor die Schwerpunkte behandelt hat:

Traumhafte Lernbedingungen
Stärkung der Dorfgemeinschaft
Gegenseitige Hilfe hat hier lange Tradition

In einem weiteren Artikel: „Über Kathmandu in den Bayerwald“  wurde auch noch das besondere Schicksal der vierjährigen Flucht einer der jetzt in Haidmühle ansässigen Familien geschildert.

PS: Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen und versehentlich wurde Herr Scheibenzuber einmal mit Franz Scheibenzuber benannt. Richtig muß es heißen: Heinz Scheibenzuber!! Der Autor bittet das Versehen zu entschuldigen!

Hier ist der gesamte Beitrag über Haidmühle zu lesen: Nürnberger Nachrichten

 

Auf d’Woidler is hoid Verlass!!

So, oder so ähnlich hieß es bei der jüngsten Podiumsdiskussion: „Hilfe, oder wir kommen“ – Flüchtlinge in Europa, Johannes-Gutenberg-Gymnasium, am 21.12.2015 in Waldkirchen.
Von hochrangigen Landespolitiker
n wurde hervorgehoben, dass im Landkreis bisher keine echten Probleme weder von Flüchtlingsseite noch von Seiten der einheimischen Bevölkerung aufgetreten sind. Falls es anfängliche Widerstände gegen z.B. die Unterbringung von Asylbewerbern in einer Kommune gab, so lösten sich diese größtenteils auf sobald der erste direkte menschliche Kontakt entstanden war.
Also in keiner Weise vergleichbar mit manchen Städten und Landkreisen anderswo. Ebenfalls parteiübergreifend gab es einen Konsens, dass diese Probleme bewältigbar sind, dass sie sogar eine Chance [siehe Facharbeitermangel, Rentenproblematik aufgrund der demographischen Entwicklung, etc., der Verfasser] für uns darstellen.

Das Hilfsangebot in der Bevölkerung ist nach wie vor ungebrochen. So wurde in Waldkirchen zur Gründung eines Helferkreises eingeladen und für etwa 30 Interessierte vorbereitet, gekommen sind 200!

Auch die Gerüchteküche kam zur Sprache. Es ist absolut unglaublich welche Art von Gerüchten in Umlauf gebracht werden, von wem auch immer. So dementierte der Waldkirchner Bürgermeister in aller Deutlichkeit die Aussage, dass im Fall von Diebstählen in Supermärkten und Einkaufszentren mit Tätern aus der Flüchtlingsszene die Stadt die Kosten ersetzen würde. So ein Blödsinn!

Hervorgehoben wurde zum Schluss auch noch mal, dass es wichtig ist sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen um sich so ein besseres Verständnis für die Menschen aus diesen Kulturen anzueignen. Andererseits ist auch ganz klar, dass Menschen die in ihrer Not bei uns Unterschlupf suchen denselben Pflichten und Gesetzen unterworfen sind wie jeder andere Bewohner Deutschlands.

Netiquette – Benehmen im Internet

Unter der Netiquette … versteht man das gute oder angemessene und achtende (respektvolle) Benehmen in der technischen (elektronischen) Kommunikation.

Ziel der Netiquette ist eine möglichst für alle Teilnehmer angenehme Art der Kommunikation. Ein im Netz weitgehend anerkanntes Dokument hierzu ist etwa RFC 1855. Einige Beispiele für weit verbreitete Regeln:

Zwischenmenschliches

Formulierung und Inhalt sollten dem Zielpublikum gegenüber angemessen sein (wird nur eine Person angesprochen oder eine Gruppe, wie gut kennt man sich bereits usw.). Insbesondere sollten Unhöflichkeit, Doppeldeutigkeit oder gar Beleidigungen nicht die Kommunikation per Text, der die Sinngebung durch nonverbale Signale fehlt, erschweren…

Lesbarkeit

Damit sich Nachrichten möglichst gut lesen lassen, sollten sie gewissen Gepflogenheiten genügen. Dazu gehören korrekter Satzbau und Rechtschreibung (inklusive Groß-/Kleinschreibung), Zitieren durch Einrücken (mit „> “ vor jeder Zeile – und ohne Veränderung des Wortlautes) und Weglassen überflüssiger Informationen (Nicht immer alles zitieren!). Auch sollte auf unnötige Formatierungen (HTML-Nachrichten) und den übermäßigen Gebrauch von Farben verzichtet werden. Eine maximale Zeilenlänge von etwa 65 Zeichen ist angeraten, sonst würde bei mehrfach eingerückten Zitaten (nach einem längeren Schriftwechsel) die übliche Zeilenlänge von 80 Zeichen überschritten und die Darstellung auf Text-Bildschirmen (bzw. in Konsolenfenstern) unübersichtlich. Das andauernde Schreiben in GROSSBUCHSTABEN oder andauernde Fettschrift gilt nicht nur als unschön, sondern wird in der Regel als aggressives Schreien interpretiert und sollte daher unterbleiben. Zudem gilt es als aufdringlich und unhöflich, mehrere Satzzeichen hintereinander zu reihen…

Rechtliches

Es existieren unterschiedliche Gesetze zur Nutzung fremden Materials wie Bilder oder Texte. Im deutschen Sprachraum sind das Urheberrecht und das Zitatrecht zu beachten…

Auszug aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

10.12.2015

Die Renten sind sicher, oder…

Sind Sie über 50? Falls ja, dann gilt nach der derzeitigen Lage, dass die Rente für Sie einigermaßen gesichert ist, wenn auch auf eher niedrigem Niveau.

Sind Sie unter 50? Falls ja, dann sehe ich Probleme auf Sie zukommen.

Alle, die sich mit der Materie beschäftigen wissen, dass der demografische Wandel immer kritischere Auswirkungen zeitigt. Deutschland überaltert. Es gibt zu wenig Nachwuchs zur Finanzierung der Renten. Ganz extrem zeigt sich das zum Beispiel in Haidmühle mit 24 Sterbefällen und sieben Geburten im Jahr 2014.

Auch unsere Politiker wissen, dass die Renten für zurzeit noch unter Fünfzigjährige nur zu sichern sind, wenn netto 400.000 Einwanderer pro Jahr Deutschland zur neuen Heimat machen! Dieser Prozess hätte vor mindestens zehn Jahren beginnen müssen. Das einzige Jahr seit langer Zeit, in dem diese 400.000 erreicht wurde, war 2014. Auch 2015 werden wir darüber liegen und mit etwas Glück (und weniger falsch verstandenem Populismus) können wir 2015 und auch in den Folgejahren die Versäumnisse der letzten 20 Jahre aufholen und die Renten sichern!

Reiten in Haidmühle

Haidmühle ist eine … Insel der Glückseligen (könnte man fast sagen), mitten im Wald des Bayerischen Waldes gelegen. Durch unsere Wälder führen sehr viele Wanderwege, auf denen das Reiten erlaubt ist. Und Gedränge herrscht bei uns nie.

Wir grenzen direkt an den Tschechischen Nationalpark Šumava (gesprochen Schumava) an. Ausritte nach Tschechien sind möglich.


Reitparadies Haidmühle

Endlose Sand- und Kieswege, ausgedehnte Wälder, kleine Inseln der Besiedelung, Wiesen Weiden und (Gast)Wirtschaften. Das ist der Bayerische Wald bei Haidmühle. Für Reiter einfach traumhaft. Unser Reiturlaub mit eigenen Pferden begann beim Kies Franz in Haidmühle, der uns eine Wiese für unsere beiden Kabardiner-Pferde organisiert und uns beherbergt hat. Von dort aus unternahmen wir Halbtagesritte in die Umgebung von Haidmühle. Unser Highlight war dabei der Ritt auf den Dreisessel, der uns mit herrlichen Aussichten unterwegs und am Gipfel belohnte.
Ob eine Brotzeit aus den Packtaschen oder eine Rast im Dorf- oder Ausflugs-Gasthaus: Platz um Pferde anzubinden oder auf eine Weide zu stellen, läßt sich finden. Ausreichend Wasser für die Tiere
findet man in der Landschaft, doch auch die Einheimischen sind uns immer freundlich begegnet und haben auch unsere Pferde mit Wasser versorgt.
Wer nicht das Glück hat, eine Unterkunft bei Freunden zu nutzen, der kann auch in Pensionen und/oder Reiterhöfen im Gebiet unterkommen und zu günstigen Preisen seinen Vierbeiner einstellen oder auf einer Weide übernachten lassen. Für unterwegs, aber auch für´s Übernachten ist es günstig, wenn die Pferde das Anbinden mit Anbindestrick an einem langen Seil, das zwischen Bäumen gespannt wird, bereits kennen. Das lange Seil muß auch höhere Belastungen aushalten, Bergseile sind da gut geeignet.
Wer kein eigenes Pferd hat oder mitnehmen will kann natürlich auch die Reiterhöfe im Gebiet anfragen. Dort können sicherlich auch Tages- oder Mehrtagestouren arrangiert werden.

Egbert & Antje Pfeifer


Reiterlich relevante Infrastruktur:

In Haidmühle:

baerenfilz.de
Isländer.

Übernachten:
Hier ist das Gastgeberverzeichnis der Gemeinde.

 

In Bischofsreut:

matthiasl.de
Western-Reitstall

Übernachten:
zummatthiasl.de
Am Reitstall gelegen. Einfache, günstige Zimmer.

haidl-madl-ferienwohnen.de
1km von Matthiasl entfernt. Ruhig. Elegante Öko-Zimmer.

 

Haibischl