Pferde! Hunde! Haidmühle.!?

Pferde (-äpfel) auf der Straße, Hunde (-kot) daneben.  Wohin soll das bei uns noch führen? Ist Haidmühle die richtige Adresse für Hunde- und Pferdeliebhaber?Dieser Artikel brennt uns Haibischlern in verschiedener Form schon länger auf den Fingern. Ich bin hierzu eigentlich gar nicht so geeignet, ich brauch keinen Hund und eigentlich auch kein Pferd.

Aber viele andere Hoftiere mag ich, die Landwirtschaft mag ich, und meine Frau ist ein Pferdenarr. Also haben wir das angefangen, und es macht richtig Spaß und gehört voll dazu. Einen Hund möchte die Tochter auch noch, und wenn sie weiter gscheit lernt..

Darum möchte ich das großeThema nur mal anschneiden und mit eigener, und beschränkter Sicht der Dinge, eine kleine Diskussion in Gang bringen: dies wird also sicher nicht der einzige und letzte Artikel dieser Art bleiben, sondern er sollte nur als Anstoß dienen.

Kommentare und Anregungen sind erwünscht! Anonym geht auch, wir sind in den hiesigen Reiterkreisen bekannt oder erfragbar.

Einige unserer Ansichten :

  • Die herkömmliche Landwirtschaft kann bei uns selbständig nicht überleben, sie ist auf Förderprogramme vom Natur- und Landschaftsschutz angewiesen. Das heißt oft Düngeverzicht, Mähzeitvorgaben usw., also immer „schlechtere“, aber artenreiche Wiesen, nur eine Mahd im Jahr: mit dem Futter kommen nur noch Pferde und evtl. Schafe/Ziegen zurecht, letztere muß man aber auch bewirtschaften, also jährlich schlachten, um an Geld zu kommen. Pferde leben 30 Jahre und werden geliebt, dafür ist immer Geld da. Pferdehaltung sichert also die Reste unserer bäuerlichen Landwirtschaft, im Einklang mit dem Naturschutz.
  • Urlaub mit dem treuen Vierbeiner Hund ist bei uns noch bezahlbar , wir haben davon sehr viele Gäste und können gut damit leben. Sofortiges Aufsammeln der Hinterlassenschaften ist hier längst kein Thema mehr, auch der Leinenzwang.
  • Zertretene Wege durch Reiter! Was tun?
  • Extremfälle mit Hundemeuten, schlechter Haltung,  „Hundezüchter“, Kothaufen.. Was tun? Reicht die Androhung von Strafen?
  • Forstliche und jagdliche, sowie grenzüberschreitende  Interessen sind zu beachten. Soll heissen: Die Bayerischen Staatsforsten können schon mal einen ihrer, aber für Reiter so beliebten Abfuhrwege sperren, wegen Holzfällung, Drückjagd usw., auch sitzen viele Jäger gerade im Herbst auf das Wild an..
  • Wegeausweisung für Pferd und Hund, Hunde-Spielplätze usw.  sind evtl. gemeindliche Hausaufgaben
  • Pferdehaltung in „Garagen“, auch das fällt schon auf..
  • Touristische Nutzung der (noch) offenen Landschaft für Pferde- und Hundeliebhaber ist weitgehend undefiniert.

Richtig? Falsch? Unfair? Wir freuen uns auf jede Reaktion, und  werden hier weiter aktiv bleiben.

 

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Haibischl