Wanderung mit Karel Kleijn – Kulturlandschaft oder Naturentwicklung

Datum/Zeit
18.07.2021
14:00 - 17:30 Uhr


Der Grenzraum des Bayerischen Waldes und Böhmerwaldes zählt in Zentraleuropa zu den Zentren mit höchster Arten- und Lebensraumvielfalt. Um diese zu erhalten und Verluste zu vermeiden gibt es im Wesentlichen zwei relativ unterschiedliche Lösungsansätze: Landschaftspflege und Naturentwicklung. Im Projekt Bischofsreuter Waldhufen wird in einem weitgehend als FFH-Gebiet geschützten Gebiet mittels Mahd und Beweidung großflächig Landschaftspflege betrieben, mit dem Ziel die Kulturlandschaft zu konservieren. Auf böhmischer Seite findet man vor allem Beweidung. Für Wälder wird beiderseits der Grenze die Entwicklung eines natürlichen Waldes angestrebt. Auch für Moore, Seen und Fließgewässer ist Naturentwicklung vorgesehen, wobei Biber, Rotwild, Wolf, Luchs, Fischotter dabei willkommene Partner sind – in Zukunft vielleicht auch Elch und Wisent.

Am Sonntag, den 18. Juli, um 14 Uhr findet im Rahmen des EU- Projektes ,,Life for Mires“ (= „Leben für Moore‘‘), unter Leitung von Biologe Karel Kleijn, eine Wanderung statt nach Schönberg/ Krazna Hora (CZ) und Auerspergsreut. Die Führung wird unter dem Thema stehen „Grenzen und Möglichkeiten in Arten-, Lebensraum- und Prozessschutz: Kulturlandschaft oder Naturentwicklung?“.

Treffpunkt: Parkplatz Grenze Haidmühle. Dauer ca. 3-4 Stunden. Pässe erforderlich.

Veranstalter: Gemeinde Haidmühle, KEB, Grüne Band Europa, Kneipp-Verein, Bund Naturschutz.

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