Biberstaue – Hotspots der Artenvielfalt

11_Foto von mir


Gastartikel von Markus Grünzinger, Wildtierökologe, Naturfotograf und Ranger im Naturpark Bayerischer Wald


Im 19. Jahrhundert war er in Bayern ausgerottet, doch seit ca. 60 Jahren feiert er sein großes Comeback (Quelle: stmuv Bayern). Die Naturschützer und Naturliebhaber freut es, anderen Interessengruppen bereitet er wiederum manchmal Kopfzerbrechen. Die Rede ist vom Biber. Als Naturpark-Ranger bin ich öfters mal in Bischofsreut und Haidmühle unterwegs und beobachte mit Freuden die Entwicklung in und an den Biberstauen zwischen Schnellenzipf und Grenzübergang Haidmühle/Neuthal. Neben meinem Hobby Naturfotografie bin ich zudem leidenschaftlicher Ornithologe und bin immer wieder begeistert, was sich in den Überschwemmungsbereichen rund um die Biberkonstruktionen so alles aufhält und teilweise auch brütet.

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Natur kennt keine Grenzen!

Moorlandschaft

Von Gastautor Karel Kleijn

Feuchtgebiete sind nutzlose, bedrohliche Gebiete“. Diese Einstellung verbreitete sich vor allem während der Zeit der Aufklärung. Während des Kaiserreichs wurden z.B. von Militärverwaltungen als ‚Kultivierungsmaßnahmen‘ bezeichnete Trockenlegungen/Entwässerungen etc. gefordert und organisiert. Erst in den letzten Jahren wurde diese Einstellung langsam als Fehleinschätzung erkannt.

Weltweit wird nach Maßnahmen gesucht gegen den Verlust an Biodiversität, Klimaerwärmung, steigende Hochwasserprobleme, sinkende Trinkwasserreserven und austrocknende Landschaften. Es wird klar, dass einer der Lösungsansätze eine Neubewertung, Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung unserer Moore, Sümpfe und Flusslandschaften sein muss! Klar ist auch, dass Lösungen nur durch einen weltweiten Ansatz erreichbar sind! Weltweite Probleme erfordern weltweite Maßnahmen!

Moor am Grenzübergang Haidmühle
Moorlandschaft am Grenzübergang Haidmühle
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Biber in Haidmühle angekommen

Der folgende Artikel war schon mal ganz kurz im Haibischl. Wegen eines schlimmen faktischen Fehlers ist das in die Hose gegangen und so musste er entfernt werden. Ich war sehr enttäuscht über meine eigene unzureichende Recherche. Aber hier kommt er wieder – als fiktiver Artikel! Dank gilt den guten Haibischl-Freunden, die den Ansporn dazu geliefert haben! Die Korrektur kommt dann am Schluss.

Hier der fiktive Teil: „Biber in Haidmühle angekommen“ weiterlesen

Haibischl