Intersolar 2026: Ein Meilenstein für die Energiewende!

Intersolar


Die Intersolar Europe 2026 in München hat einmal mehr bewiesen: Die Zukunft der Energie ist grün, innovativ und voller Dynamik! Mit über 105.000 Besuchern aus mehr als 163 Ländern und 2.650 Ausstellern setzte die weltgrößte Fachmesse für die Solarwirtschaft neue Maßstäbe. Die Messehallen platzten vor Ideen, Lösungen und Visionen – und die Stimmung war elektrisierend!

Boomende Elektrospeicher: Der Schlüssel zur Energiefreiheit

Ein absoluter Highlight-Bereich war die Elektrospeicher-Technologie. Nie zuvor waren so viele innovative Batterielösungen, von kompakten Heimspeichern bis hin zu großindustriellen Systemen, auf einem Fleck vereint. Die Nachfrage nach Speicherlösungen ist explodiert: Allein in Deutschland wurden 2025 über 500.000 neue Heimspeicher installiert – ein Anstieg von 40 % im Vergleich zum Vorjahr! Die Branche feiert diese Technologien als Game-Changer: Sie machen Solarstrom rund um die Uhr nutzbar und beschleunigen die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Auch im Bereich Photovoltaik zeigte sich eine beeindruckende Dynamik. Hersteller präsentierten neue Hochleistungsmodule, innovative Perowskit-Tandemtechnologien und EU-gefertigte Module, die dank neuer industriepolitischer Rahmenbedingungen wieder konkurrenzfähig werden.

Agri-Fotovoltaik: Doppelt ernten – Sonne und Nahrung

Ein weiterer Star der Messe: Agri-Fotovoltaik (Agri-PV). Diese geniale Kombination aus Landwirtschaft und Solarstromgewinnung ermöglicht es, Flächen doppelt zu nutzen – für die Nahrungsmittelproduktion und die Energieerzeugung. Pilotprojekte in Bayern und Brandenburg zeigen bereits, dass der Ertrag pro Hektar um bis zu 30 % gesteigert werden kann, während gleichzeitig sauberer Strom produziert wird. Über 50 Aussteller präsentierten neue Moduldesigns, die speziell für den Einsatz über Obstplantagen, Weiden oder Ackerkulturen entwickelt wurden.

Weitere Schwerpunkte: Wasserstoff, E-Mobilität & Smart Grids

Die Intersolar 2026 war mehr als nur Solar: Im Fokus standen auch grüner Wasserstoff, Ladelösungen für E-Autos und intelligente Stromnetze. Besonders die Vernetzung dieser Technologien zeigte, wie die Energiewende gelingen kann – dezentral, digital und nachhaltig.

Fazit: Die Zeit zu handeln ist JETZT!

Die Intersolar 2026 hat es klar gemacht: Die Technologien für eine klimaneutrale Zukunft sind da. Sie sind effizient, bezahlbar und bereit für den Massenmarkt. Jeder von uns kann Teil dieser Bewegung sein – ob als Investor, Unternehme oder Verbraucher. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell wir die Energiewende vorantreiben. Also: Handeln statt warten – die Sonne scheint für uns alle!

Elektrospeicher: Schlüssel für nachhaltige Energie und Versorgungssicherheit

Elektrospeicher-Display

Elektrospeicher revolutionieren die Energiewende – sowohl im Privatbereich als auch für die allgemeine Stromversorgung in Deutschland. Im Haushalt ermöglichen moderne Batteriesysteme, selbst erzeugten Solarstrom zu speichern und bei Bedarf zu nutzen. Das erhöht die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen und reduziert die Abhängigkeit vom öffentlichen Netz. Gleichzeitig leisten private Speicher einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, indem sie Überschüsse aus erneuerbaren Energien aufnehmen und bei Spitzenlastzeiten wieder abgeben.

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ECOreporter-Kommentar: Strom für 5 Cent, keine Inflation, Solarthermie – alles schon Realität. Will nur niemand hören

PV-Installation

Von Gastautor Jörg Weber, Geschäftsführer ECOreporter GmbH

Eigentlich geht das gar nicht: Hier fahren immer mehr Elektroautos und verbrauchen Strom statt Benzin. Trotzdem haben wir nachts noch Licht. Deutschland ist auch nicht deindustrialisiert. Obwohl die Atomkraftwerke abgeschaltet sind!

Herr Söder, warum ist das so? Laufen die Kohlekraftwerke heiß? Nein, die haben im letzten Monat, das war der Mai, nur rund 20 Prozent zur Stromerzeugung beigetragen. 70 Prozent des Stroms stammten im Mai aus Erneuerbaren Energien, vor allem aus Solar- und Windanlagen. Okay, aber das muss verdammt teuer sein! Die Erneuerbaren, das weiß man doch, die sind unsozial und kostspielig.

Verkaufspreise für Solarstrom sind langfristig gedeckelt

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92,4%

92,4% Selbstversorgungsgrad

Nach der endgültige Stromabrechnung für 2020 ist klar: das war ein Solarrekordjahr!

Nach 81,3 % Eigenversorgungsgrad im Jahr 2018, 82,4 % 2019 jetzt also im Super-Sonnenjahr 2020 ein Eigenversorgungsanteil von 94,2 %! D.h. vom Stromversorger wurden 2020 insgesamt 138 kWh Strom geliefert. Ein gutes Gefühl!
Möglich wurde dieses Ergebnis durch einerseits
die fortlaufende Optimierung im Stromverbrauch wie zum Beispiel

  • Einsatz von Spül- oder Waschmaschine dann, wenn die Sonne scheint,

  • vermehrter Einsatz von 3 – 10W LED-Leuchten mit Bewegungsmelder für Flur, Heizungsraum etc.,

  • Kreissägengebrauch zum Holzschneiden nur bei Sonnenschein,

  • Verwendung einer verbrauchsoptimierten Heizungspumpe

  • usw. usw.

    sowie andererseits

  • eine großzügig ausgelegten PV Anlage auf dem Dach in Ost-West-Richtung zur Stromerzeugung über eine möglichst lange Zeitspanne während des Tages

  • einem 9,2 kWh Stromspeicher

Und als Nebeneffekt ergab sich für 2020 eine CO2 Ersparnis von 15,8 t, auch nicht schlecht!

Also, meine Empfehlung: wer noch nicht hat, sollte sich jetzt daran machen eine PV-Anlage anzuschaffen und zumindest 30 % Strom selbst erzeugen (ohne Stromspeicher) oder mit Stromspeicher einen Selbstversorgungsgrad von 70-95 % zu erreichen. Ein zusätzliches Plus ergibt sich natürlich, wenn wie hier das Elektroauto mit selbst erzeugtem Strom geladen werden kann.

Wer keine Möglichkeit hat eine PV-Anlage auf dem Dach zu errichten zum Beispiel bei Mietwohnungen, kann zumindest mit sogenannten kostengünstigen und genehmigungsfreien ‚Balkon-Solarmodulen“ einen kleinen Teil des verbrauchten Strom selbst erzeugen.

Haibischl